Meine Corona-Maßnahmenpakete

Die Lemminge und ihre Vor-Lemminge
 
Immer wieder tauchen diese Stehsätze auf:
Wie hätte man es denn anders machen sollen? Es wurde ja überall so gemacht.
Und wenn dann noch nahe Freunde, mit denen ich mich eigentlich auf einer Linie sah, plötzlich sogar sagen: Ohne Angstmache wäre es nicht gegangen … dann krieg ich jedesmal die Krise.
 
Ich bin keine Politikerin und ich bin absolut nicht dafür zuständig, fertige Pläne auszuarbeiten und zu präsentieren, aber Gedanken mach ich mir trotzdem, wie es meiner Meinung nach sehr wohl anders gegangen wäre. Ich werde ja auch immer wieder zynisch danach gefragt, weil die Leut tatsächlich glauben, es hätte keinen anderen Weg gegeben. Und mir vorwerfen, ich sei „nur einfach gegen den Kanzler und seine Truppe“, dabei hätte der seine Arbeit ja sowas von gut gemacht.
 
Aber genau wie sich ein Großteil des Volkes als Lemminge präsentiert, hat es auch unsere Regierung getan. Sich einfach mit den Maßnahmen der anderen Länder irgendwo hinein- oder hinuntergestürzt.
Hat geglaubt, härter und krasser würde ihr tolles Krisenmanagment berühmt machen.
 
Wie ich allerdings gern drastisch ausdrücke: Ein bissl Hirn im Kopf und ein paar Eier in der Hose, hätten da wahre Wunder wirken können, um sich tatsächlich berühmt zu machen.
 
Zu sagen, wir haben die besten Zahlen, ist KEIN Erfolg! Wenn doch dafür die Gesundheit und die Existenz so vieler Menschen gefährdet und untergraben wurde.
Um es bildlich auszudrücken: Es kann doch nicht wirklich als Erfolg gewertet werden, wenn ein großer Teil der Bevölkerung nun ohne Arme und Beine leben muss, Hauptsache sie haben kein Corona? Das grenzt sehr stark an die satirische Aussage: Operation gelungen, Patient gestorben.
 
Erfolge wären zu verzeichnen, wenn mehrere Bereiche der Gesellschaft DURCH die Krise geführt worden wären, nicht nur die Vielleicht-Corona-Gefährdeten, und nicht alles andere in Schutt und Asche gelegt würde.
 
Am steilsten finde ich ja immer die Kritikabwehrer, die dann so salbungs- bzw. vorwurfsvoll sagen, die Leute, die anderes vorschlagen, würden sich nichts um ihre Mitmenschen scheren. Dabei sind gerade sie es, die sich lediglich um ihre eigene Angst im Kreis drehen und sich um den Rest der Bevölkerung nicht einen Deut scheren.
 
 
Das gefährliche Virus
 
Ich beginne damit, dass ich – trotz oder wegen so vieler Expertenmeinungen – selbstverständlich über die medizinische Komponente nichts weiß. Das Virus ist gefährlich, das erscheint mir logisch. Wie es sich verbreitet, ist anscheinend klar. Wie man es behandelt, darüber schweigt die Chronik.
 
Ich bestreite also nicht die Gefährlichkeit des Virus, doch finde ich, dass diese Gefährlichkeit definiert werden und Aufklärung darüber an die Menschen gebracht muss.
 
Besondere Gefährlichkeit, die bis zum Tod führen kann, gibt es für Menschen mit schwachem Immunsystem, sei es durch Alter, Krankheit oder psychische Konstellation.
Weiters ist dieses Virus gefährlich, wenn das Gesundheitswesen nicht in der Lage ist unterstützend einzugreifen. Wenn also infizierte Personen sich selbst überlassen werden, weil es keine Kapazitäten gibt, um sie einer medizinischen Betreuung zuzuführen.
 
Eine Besonderheit und wesentlicher Faktor für die gefährliche Verbreitung ist, dass man Träger dieses Virus sein kann, ohne selbst Symptome zu entwickeln und deshalb selbstverständlich die Möglichkeit einer Streuung viel größer ist, als wenn jemand z.B Grippesymptome hat. Dem geht man einfach aus dem Weg. Und er weiß auch selbst, wie er sich und die Anderen schützt.
Das oberste Gebot: Distanz.
 
Und wie wir wissen, ist auch beim Corona-Virus der effizienteste Schutz die Distanz.
 
Das sind einmal für mich die Grundlagen, die wesentlich sind, was die gesundheitliche Perspektive betrifft und dafür brauche ich keinerlei Experten. Doch selbst die Experten sind sich in diesen Punkten allesamt einig.
 
Was mir allerdings auch noch wesentlich erscheint, um darüber aufgeklärt zu werden ist, wie das Virus von einem zum anderen gelangt.
Ich habe das Gefühl, die meisten Leut glauben, es springt einen schon an, wenn jemand einfach zu knapp an einem vorbeigeht. Schwirrt in der Luft herum, wie eine Gelse und sucht sich einen Landeplatz.
 
Nein! Wenn uns ein Infizierter nicht anhustet, anniest, anrotzt oder zu nah feucht anspricht, passiert da überhaupt nix. Beim normalen Ausatmen und Reden fällt das Virus nach ca. einem Meter einfach zu Boden. Und über die Zehen kann man sich nicht anstecken. Wie auch nicht an sich über die Haut. Was auch viele glauben. Nein, auch hier, da muss man das angerotzte, angehustete oder angespuckte Virus erst vom Einkaufswagerl über die Haut in die Hals- und Nasenschleimhäute bringen. Was man dann ja aber selber tut. Deshalb das geforderte Händewaschen und dringend empfohlene Nichtberühren des Gesichts.
 
 
Selbstverständlich waren und sind Maßnahmen wichtig, um eine Eindämmung der Krankheitsfälle zu erreichen.
Ich denke aber, wenn diesen Maßnahmen als oberste Prämisse zugrunde liegt, den Menschen Angst zu machen, dann ist das der verkehrte Ansatz. Ich gehe sogar so weit, dann ist das ein Ansatz, der nicht nur absolut kontraproduktiv ist, sondern eher von gewissen Personengruppen ausgenützt wird.
 
Wenn man schon davon ausgeht, dass die Verantwortung der Menschen durch Angst eine größere werden könnte, dann wäre auch hier der Weg gewesen, den Menschen Angst vor dem Virus bezogen auf sich selbst zu machen. Nicht, in Bezug auf andere Menschen.
 
Wie bereits oben geschrieben, das ist eine Krankheit, vor der man sich weitgehendst selbst schützen kann und wer sich selbst schützt, der steckt auch niemanden an. Und das zu forcieren, wäre für mich der richtige Weg gewesen.
 
Hätten unsere Politiker mit der gleichen Vehemenz, mit der sie Panik und Angst verbreitet haben, eine Aufklärung auf Augenhöhe angeboten, hätte es mit Sicherheit das gleiche Ergebnis der Krankheitsverbreitung gebracht. Und das, ohne ein Wüstenfeld zu hinterlassen.
 
Eine bestimmte Gruppe (ich möchte sie nicht die Dummen nennen, aber es ist halt tatsächlich so, dass sie nicht sehr intelligent gehandelt haben) konnte auch mit der Angstmacherei nicht in Schach gehalten werden. Die haben trotzdem die Verordnungen ignoriert und nicht zu wenige haben sich das sogar was kosten lassen.
 
Die gleichen nicht so differenziert handelnden Personen hätten natürlich auch der Aufklärung auf Augenhöhe vielleicht nicht Folge geleistet. Aber das ist keineswegs ganz sicher. Denn Menschen, die vielleicht nicht ganz so übergescheit sind, aber sich ernst genommen und auf Augenhöhe behandelt fühlen, sind oft wesentlich empfänglicher dafür, Einsicht gewinnen und zeigen können, als jene die sich durch Verbote bereits ins Abseits gedrängt fühlen.

„Dumme“ Menschen unter Zwang haben jedoch keinerlei Möglichkeit zur Einsicht.
 
Es ist auch nicht so, dass ich den Shutdown als solchen verdammenswert finde.
2-3 Wochen hätte der schon einige wichtige Funktionen gehabt.
Erstens, tatsächlich mögliche Herde zu einzukreisen. Zitat Google: Im Durchschnitt vergehen ab der Infektion mit dem Virus 5–6 Tage, bis bei einer Person Symptome auftreten. Es kann jedoch auch bis zu 14 Tage dauern.
Alle Menschen, die sich aus wie immer gearteten Gründen zu Hause in Quarantäne begeben mussten, durften auch nach 2 Wochen wieder unter Leute.
 
Zweitens eine Übergangsphase zu schaffen, um Maßnahmen zu koordinieren und nicht chaotisch zu streuen und
 
drittens wäre es mit Sicherheit ein eindrückliches Argument gewesen, um die Leute darauf aufmerksam zu machen, was sie erwarten könnte, wenn sie sich nicht an Verordnungen zum Gemeinwohl halten. Da hätte man dann wirklich gut die Nachbarländer als Beispiele anführen können.
 
Aber die Leute gleich von Haus aus als Volldeppen zu behandeln, die nur mit Angst bei der Stange gehalten werden können, das zeugt meiner Meinung nach nur von einer grenzenlosen Überheblichkeit und Schulmeisterei und absolut nicht vom Bestreben, das Beste für Land und Leute zu wollen. Weil es echt kontraproduktiv ist. Viele lehnen sich einfach gegen Verbote auf, ohne diese zu hinterfragen – so wie natürlich auch viele Verboten einfach folgen, ohne diese zu hinterfragen. Nun kann man darüber nachdenken, welche nun diese Volldeppen sind. Vielleicht doch beide Gruppen?
 
 
Meine Maßnahmenpakete
 
Für mich wäre es beispielsweise logisch gewesen, große Veranstaltungen mit einer nicht zu ordnenden Ballungsdichte von Menschen abzusagen und vorläufig auszusetzen.
Für kleinere Veranstaltungen hätte man leicht gezielte Regelungen treffen können, die Ausnützung des zur Verfügung stehenden Raumes betreffend.
 
Ebenso ergibt für es für mich keinerlei Sinn, die Wirtschaft in dieser Form abzudrehen, wie es passiert ist.

Eintritte in Geschäft hätte man regeln können, sie – wie ja jetzt auch – an Personenzahlen zu binden, wäre doch eine gute Idee gewesen. Und immer wieder den Leuten die Distanzregel in die Hirne hämmern.
 
Die schreiende Unlogik: Die Offenhaltung der Supermärkte.
Die lange Zeit, die es dauerte Schutzmaßnahmen für das Personal zu installieren. Und dann noch, bis heute, vollkommen unzureichende, also wieder unlogische.
Und dennoch hat man von keinen Clustern in diesem Bereich etwas gehört oder gelesen!
 
Oder eben auch Schulklassen zu teilen, um mehr Platz in den Räumen zu bieten und wie es ja auch jetzt geschieht, in zwei Gruppen – und eventuell auch im Schichtbetrieb – zu unterichten.
 
Kreativität wäre gefragt und nicht feiges Nachmachen was andere Länder tun und da noch einen draufzusetzen.
 
Für Bereiche, wo es nicht möglich ist, die nötigen Abstände zu wahren, wie beispielsweise in Öffis, hätte ein Maskenzwang sehr wohl Sinn gemacht. Allerdings hätten es Masken sein müssen, die auch tatsächlich schützen. Und zwar die Träger. Denn dann stecken sie ja auch niemanden anderen an. Aber die Fetzerl, die mehr schädlich als nützlich sind … Bis heute erschließt sich mir nicht, was damit erreicht werden soll. Außer natürlich, weitere Angst und gegenseitiges Misstrauen in der Bevölkerung zu schüren.
 
Aber wie wir alle wissen, gibt es die wirklich schützenden Masken erst kurze Zeit. Nicht einmal die Ärzte und ihre Ordinationshilfen, oder Therapeuten und anderes Personal im Gesundheitswesen wurden rechtzeitig damit ausgerüstet. Manche warten heute noch. Ich kenne eine Physiotherapeutin, die hat sich nun selbst entsprechende Masken bei einer Brandschutzfirma besorgt, weil sie sonst ihre Praxis nach der Lockerung noch immer nicht aufsperren hätte dürfen. Und überraschenderweise waren sie dort aber auch prompt lieferbar!

Dass sie nach ihrem eh schon Verdienstentgang für 8 Wochen nun dafür ganz schön tief in die Tasche greifen muss, interessiert dabei auch niemanden.
 
Also von verantwortungsvollem und tollem Krisenmanagment ist da weit und breit keine Spur!
 
Dazu käme natürlich auch ein effizientes Testverfahren, mit dem man Sport- oder sonstige Vereine regelmäßig testet. Oder die Personen bei wiederkehrenden Veranstaltungen, wie z.B. Bühnenauftritten. Die hätte man dann auch nicht alle abdrehen müssen, man hätte die Cluster perfekt nachverfolgen können.

Und vor allem – man hätte den Menschen nicht Angst vor Sport und Theater- und Kulturbetrieb eingeimpft.
Aber nein, eine App sollte es sein, mit der man die Menschen überwachen kann!
 
Bei uns wurden lange Zeit nur die Leute getestet, die bei der Hotline angerufen hatten und auch schon von möglichen Symptomen berichtet haben.
Freiwillige Tests waren nicht möglich, und wenn, dann mit hohen Kosten für den Testwilligen verbunden. Beziehungsweise wurde vielen AnruferInnen mit Symptomen einfach eine freiwillige Quarantäne geraten, ohne sie zu testen. Und nach 14 Tagen durften sie einfach wieder aus dem Haus.
Und dennoch blieben die Zahlen überschaubar!
 
Es wäre meiner Meinung nach, viel effizienter und auch wichtiger gewesen, den Menschen immer wieder nahezubringen, dass die BussiBussi-Gesellschaft eine große Pause machen sollte. Dass Großeltern mit ihren Enkelkindern möglichst nicht kuscheln, aber sich doch zumindest in einem Raum befinden können, mit der nötigen Distanz. Und schon überhaupt im Garten oder bei Spaziergängen.
 
Isolation ist ein verheerendes Instrument. Und sollte deshalb nur als allerletzte Möglichkeit angewendet werden.
 
Zu guter Letzt, wäre es wohl auch gut investiertes Geld gewesen, das man dafür in die Hand hätte nehmen können, um das Gesundheitswesen vorzubereiten und entsprechend aufzurüsten, damit kein Kollaps desselben zu erwarten gewesen wäre.
Kosten und Aufwand wären mit Sicherheit auch nicht größer gewesen, als für das, was unsere selbsternannten Top-Krisenmanager veranstaltet haben. Allein wenn ich denke, wieviel Akribie sie dafür aufwendeten, um ihre Nasen in Bereiche zu stecken, die sie überhaupt nix angehen und am liebsten sogar für die Klogänge der Bevölkerung Regeln aufgestellt und deren Einhaltung überwacht hätten. Wieviel Zeit und Energie da drauf ging.
 
 
Gemeinschaftssinn
 
Wie gesagt, wenn schon Angst, dann um sich selbst! Angst davor, angesteckt zu werden, wenn man sich nicht genügend schützt. Und nicht einmal für diese bin ich! Die Eindrücklichkeit zu untermauern wäre die Aufgabe gewesen.
 
Denn wir leben in einem Zeitalter, wo es viel zu vielen Menschen echt egal ist, wie es anderen geht. Das können wir gut daran erkennen, wievielen Leuten das Wissen um Notsituationen, in denen viele Menschen leben, am fettgefressenen Allerwertesten vorbeigehen. Die Leut sollen in ihrer Armut verrecken, auf der Flucht sterben, im Krieg gefoltert, vergewaltigt oder sonstwas werden. Kinder ausgebeutet oder ihrem Schicksal überlassen oder verhungern. Und? Was kratzt das die Konsumgesellschaft schon.
 
Und da glauben Politiker, dass sie durch Methoden, die angeblich dem Schutz der anderen dienen, irgendetwas erreichen können?
Damit haben sie lediglich erreicht, dass sich die Not in der Bevölkerung enrom vergrößert hat, dass öffentliche Feindbilder geschaffen wurden und die Gemeinschaft auseinandergetrieben wurde.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
 
Aber ich werde den Eindruck nicht los, dass sie das gemacht haben, um ihre Machtgelüste zu nähren, ihre eigenen Mütchen zu kühlen, oder ihre Selbstunsicherheit zu überspielen.
Wenn nicht, dann gibt es auch noch die Möglichkeit, dass sie einfach strunzendumm sind.
 
*
 
Man muss meine Meinung selbstverständlich nicht teilen. Aber nachdem mir öfter der Vorwurf gemacht wurde, ich hätte nichts anderes anzubieten, als gegen die Regierung zu wettern, die doch so tolle Arbeit leistet und niemand es besser machen hätte können, habe ich mir nun die Mühe gemacht, meine Argumente zum Thema zu sammeln. Für mich ergibt sich daraus:
Ob es jemand anders gemacht hätte, weiß ich nicht, aber dass es anders möglich gewesen wäre, ist fix.
Aber dafür hätts halt Hirn im Kopf und Eier in der Hose gebraucht …
 
 
 
 
 
PS: Und jeder kriegt einen persönlichen Tapferkeitsorden von mir, der diese Lintschi-Meter bis zum Schluss gelesen hat

2 Gedanken zu „Meine Corona-Maßnahmenpakete“

  1. Ich bin ein Aspirant für den persönlichen Tapferkeitsorden! Allerdings ohne Deinem Text im Ganzen Recht zu geben – mit der Ausnahme, dass man vielleicht bei der nächsten Pandemie schon Hinweise hätte; denn: Du hast schon Recht, dass man vieles anders hätte machen können, wenn man es d a m a l s alles gewusst hätte! Aber man musste eben dazulernen und j e t z t weiß man schon mehr und könnte es – vielleicht – besser machen.

    Liebe Grüße
    Helmut

    1. bitte lieber helmut, hier ist dein orden orden
      und ich bedanke mich sehr sehr herzlich fürs lesen und natürlich auch für deine meinung!

      ich möchte aber (und es wird dich nicht wundern 😉 ) auch noch ein bissl zurücksprechen.

      es ist nicht so, dass „damals“ niemand was gewusst hat. das virus ist nicht von jetzt auf jetzt über uns hereingebrochen. es hat sich ja dann herausgestellt, dass die regierungen (also auf jeden fall unsere, vielleicht gibt es ja doch ein paar unterschiede zu euch) schon sehr viele informationen vorweg bekommen haben und natürlich genausoviele expertenmeinungen wie die ganze zeit schon.
      wie sie mit ischgl umgegangen sind, ist ja hinlänglich bekannt. und daraufhin haben sie die hosen gestrichen voll gehabt. noch einmal einen kratzer an ihrer leuchtgestalt zu riskieren.

      weiters habe ich ja geschrieben, ein shutdown von 2-3 wochen, eben um einmal zu schauen, was passiert und maßnahmen zu planen und zu organisieren, finde ich ja auch absolut in ordnung.
      nur was weiter geschah und geschieht, da fehlt rundherum der plan, die struktur, das management und hat uns alle in eine situation gebracht, die viele nicht überstehen werden. nicht nur finanziell und wirtschaftlich …

      und ich muss dir auch da widersprechen: sollte wieder eine pandemie kommen, und leider ist zu befürchten, dass es nicht die einzige bleiben wird, denn die gesellschaft und ihre strukturen sind dafür extrem anfällig geworden, dann werden unsere machtbuberln nichts gelernt haben und wieder nur unsicher herum koffern und ihren eigenen ansprüchen folgen.

      weil es eben schon lange nicht mehr um die bewältigung der pandemie und ihre krise geht …

      noch einmal allerherzlichsten dank
      und ganzliebe grüße
      lintschi

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