Und so wars . . .

 
Endlich komme ich dazu, einen kleinen Bericht zu schreiben. Obwohl es eigentlich unbeschreiblich war.
Nahezu 100 Besucher (und 2 Hunde) kamen in das wunderbare Dorfmuseum und trugen mich durch meine Lesung, samt unglaublichem Hoppala. Manche von ganz schön weit her. Das beste Publikum der Welt feierte mit mir die Geschichte der Fanny, die mir so am Herzen liegt.

Ein kleiner Wermutstropfen: bei so vielen Besuchern ist es mir viel zu wenig möglich, mit allen ausgiebig zu plaudern. Auch bin ich dann so überdreht, dass ich sowieso nicht weiß, wie mir geschieht. Aber wenn ich mir die Fotos und Videos ansehe, dann weiß ich, es war nicht nur ein für mich so emotionaler Abend, sondern auch ein gelungener.

Ich bin sehr dankbar!

buchpraesentation winterblueten

zugabe
Wahrscheinlich wird es auch ein Video geben. Aber das dauert noch. Hier jedoch ein weiterer Akt aus dem Peinlichkeiten-Kabarett der Lintschi W.
Aber wie gesagt, wenn man das beste Publikum der Welt hat, ist nicht einmal sowas ein Problem

 

Proudly present

einladung_winterblueten

Hei, Ihr Lieben!

Vielleicht gibt es ja auch hier jemanden, der das schafft.
Ich lade Euch ein, zu einem netten kleinen Sonntagsausflug ins Burgenland
und da speziell ins Dorfmuseum Mönchhof

Am 5. Oktober 2014, um 18 Uhr
präsentiere ich dort mit einer Lesung meinen neuen Roman „Winterblüten“.

Die obige Einladung bitte ausdrucken und mitbringen,
sie ermöglicht den kostenfreien Eintritt in das Dorfmuseum ab 16 Uhr.

Es geht sich also ein schöner Rundgang
durch das so unglaubliche Museumsdorf aus,
dann werde ich mich bemühen, Euch mit meiner Lesung zu unterhalten
und im Anschluss gibt’s ein gutes Weinderl
und die berühmten „hsV-Schnittchen“.

Klingt doch nach erfreulichem Sonntagnachmittag/abend, oder?
Und ich würde mich sooooo freuen!

praesentation winterblueten

Lese-Leine ohne Leine

 
wie ihr sicher schon gemerkt habt, schreiben ist derzeit nicht in erwähnenswerter form bestandteil meines alltags. aber ich habe wieder gebastelt.

da die besucher immer wieder blätter von der leine zupfen wollten – ich diese aber nur als gesamt“kunstwerk“ präsentieren möchte – habe ich nun eine kleine sammelmappe, mit einer auswahl von 20 texten, aufgelegt.
 

Lese-Leine-Loseblattausgabe
Limitierte Auflage
Format ca. A6
Gedruckt auf handgeschöpftem Bütten (wie ja auch die Texte auf der Leine selbst)
Mapperl signiert

loseblatt leseleine
beschreibung loseblattausgabe

 

Über meine „Winterblüten“

 
winterblueten

info zum buch

Es war mir ein großes persönliches Anliegen, diesen Roman zu schreiben.
Seit Jahren verfolge ich, wie alte Menschen besonders gerne etikettiert werden. Wie sie lediglich als konsumträchtige Masse wahrgenommen, ansonsten aber gerne in einen Eintopf geworfen werden, in welchem es fad und geistig minderbemittelt zugeht.
Es erscheint mir logisch, dass dadurch die Angst vor dem eigenen Alter enorm geschürt wird.

Ich habe in den letzen Jahren vermehrt mit alten Menschen zu tun. Bin regelmäßig in Senioren-, auch Pflegeheimen unterwegs. Und wie man von mir weiß, bin ich jemand, der Menschen gerne ansieht, sich gerne mit ihnen auseinandersetzt, sich nicht einfach mit einem Massebrei füttern lässt.
Und so sehe ich auch dort, wie die Leute versuchen, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen.
Und finde die gleichen Muster, die ich in allen Altersgruppen sehe.
Erkenne Machtstreben, Einsamkeit, Eitelkeit, Neid, aber auch Zuneigung und Liebe.
Und erotische Strömungen und Aktivität!

Ich weiß aus meinen Sachbüchern, das sexuelle Vermögen erlischt nicht automatisch durch das Alter. Sondern dort, wo es nicht sorglich gepflegt wird. Die Libido ist ein zartes Pflänzchen, das viel Pflege braucht.

Jetzt wo ich selber an der Tür zum Alter stehe, denke ich immer wieder: Wieso sollte sich mein Leben eigentlich in den nächsten zwanzig Jahren plötzlich umdrehen. Wieso sollte ich meine Selbstverantwortung abgeben wollen? Wieso sollte ich plötzlich Volksmusik hören wollen, wenn ich seit 50 Jahren Rockmusik bevorzuge. Wieso sollte ich plötzlich Heimatromane lesen, oder Deckerln sticken? Wieso sollte ich kein Interesse mehr an guter Lyrik haben? An Inhalten? Oder an schöner Wäsche?

Natürlich bringt auch mein Alter körperliche Veränderungen mit sich. Aber ändern sich deshalb auch meine Interessen? Selbstverständlich werde ich etwas verlangsamen, werde mehr Augenmerk auf meine körperlichen Befindlichkeiten legen müssen. Doch sollte ich nicht wirklich von schweren, bzw. persönlichkeits-verändernden Krankheiten betroffen werden, sehe ich diesem Vorgang äußerst gelassen entgegen. Ich denke, dass sich die Selbstverantwortung diesem Prozess einfach anpassen wird. Ich werde immer mehr Ballast abwerfen …

Die Lebenseinstellung wird unser Alter prägen, nicht das Alter unsere Lebenseinstellung.

Mit meinem Roman versuche ich, auf unterhaltsame Weise eine spannende Liebesgeschichte zu erzählen, die eigentlich altersunabhängig ist. Weil ihre Protagonisten mit den gleichen Unsicherheiten sich selbst und anderen gegenüber kämpfen, wie sie von der Pubertät an in zwischenmenschlichen Beziehungen auftreten.
Kein erhobener Zeigefinger, sondern Satire und Erotik, sollen dabei behilflich sein, diesen Grundsatz zu verfestigen und auf diese Art die Angst vor dem Alter zu verringern.

Ich wünsche gute Leseunterhaltung!

 

 

sag niemals nie

 
lange hats diesmal gedauert. über 3 jahre ist mein letzter roman schon fertig geschrieben. aber erst jetzt hat er den weg in die veröffentlichung gefunden.
ab montag lieferbar:

winterblueten

info zum buch

und ja, ich glaube, es wird mein letzter sein.
romaneschreiben blockiert mich zeitlich und gedanklich viel zu lange.
ich bin nicht mehr so jung, dass mir nicht leid um die zeit täte, die ich mit so viel anderen spannenden sachen verbringen kann.

aber jetzt freu ich mich noch einmal an diesem baby.
und – sag niemals nie …

 

 

Es gibt nichts Schöneres als Frau-sein

bereits veröffentlicht am 8.3.2013
kann aber auch am heurigen frauentag nichts anderes sagen …

 
Es gibt nichts Schöneres
als Frau sein
Frau
Und nichts anderes als Frau

Nicht Kind
und auch nicht Mütterlein
Frau
Und nichts anderes als Frau

Jederzeit und überall
Und dabei vollkommen egal
Ob allein oder mit dir
Ob mit ihm oder mit ihr

Es gibt nichts Schöneres
Weil als Frau
man alle Männer lieben kann
In ihnen allen
den einen Mann
Und in dem einen
alle liebt
Wenn man als Frau
die Liebe gibt

Als kleines Püppi
liebst du Väter
Als Mutter
liebst nur Söhne du
Doch als Frau
Väter und Söhne
Und ihre Männlichkeit dazu

Und ich
lieb sie einfach alle
Bübchen
Helden
und das Tier
Ich habe meinen Sinn gefunden

Denn so
lieb ich
die Frau in mir

© evelyne w.
 

Ich habe dieses Gedicht im Jahre 1998 geschrieben (man merkt es
wohl gleich ).
Aber ich stehe auch heute noch voll zu dem Inhalt.
 

es gibt nichts soeneres als frausein

 
Es gab damals auch ein Büchlein,
mit Frau-sein-Gedichten und
Illustrationen meiner Lintschi-family.
Das gibt’s jetzt nur mehr in wenigen Restexemplaren.

 

 

 

nein sowas!

ich bin gerade draufgekommen – ihr wisst ja noch gar nichts von unserer veranstaltung am kommenden samstag.
mit meiner kur und der hitze und meiner damit verbundenen badflucht und internetunlust (und natürlich auch mit der vielen arbeit, die doch rundherum dafür anfällt und die in der wenigen zeit, die ich außer wasser verbracht habe, bewältigt werden musste) habe ich gerade hier noch gar nichts davon erzählt!
asche über mein haupt, bitte!

mein mann und ich, wir haben am samstag im wunderbaren musemsdorf in mönchhof eine vernissage seiner bilder und die buchpräsentation meines neuen buches „und steigt der eros aus dem weinberg – erotisches burgenland“, natürlich mit lesung.

wer sich einigermaßen hier im umfeld bewegt, den kann ich nur auf das herzlichste einladen. das museumsdorf an sich ist eine absolute sehenswürdigkeit und unser fest wird im schatten des ausstellungsstadels im freien gefeiert!
wenn es nicht regnet. wenn doch, dann ist auch der ausstellungsraum groß genug und angenehm luftig.

lseung dorfmuseum

und die bilder hängen schon, wie man nachfolgend oder hier anschauen kann …

 

Sündige Literatur

 
Derzeit läuft in Eisenstadt das X-Art Kunstfestival unter dem Motto „Die sieben Todsünden“. Die Eröffnung war eine höchst gelungene Veranstaltung und nächsten Donnerstag gibt es den 2. Teil. Wer noch nicht da war, dem kann ich es nur wärmstens empfehlen!
Ausstellung, Film und Fotoprojekt laufen bis zum 25. August.

Und es gibt da auch noch die „sündige Leseecke“.
Ich freue mich sehr, dass auch meine Bücher dort aufgelegt wurden. Die Romane mit den authentischen erotischen Szenen: „… und Lena liebt“ und „Das Mutterweib“, wie auch mein neuestes Buch „Und steigt der Eros aus dem Weinberg“ – Erotisches(+)Burgenland, dürfen dort moralbefreit gelesen werden – wie der ORF so bezeichnend schreibt.
Und auch im Ausstellungsshop gekauft werden lintschi grinst

 

suendige leseecke