lintschis filosofium

oder – die wichtigkeit des seins

Auch von der Lesung
gibt es nun das Video

 
nicht nur vom Hoppala 😉
Auch damit viel Spaß!

video winterblueten

 

Und so wars . . .

 
Endlich komme ich dazu, einen kleinen Bericht zu schreiben. Obwohl es eigentlich unbeschreiblich war.
Nahezu 100 Besucher (und 2 Hunde) kamen in das wunderbare Dorfmuseum und trugen mich durch meine Lesung, samt unglaublichem Hoppala. Manche von ganz schön weit her. Das beste Publikum der Welt feierte mit mir die Geschichte der Fanny, die mir so am Herzen liegt.

Ein kleiner Wermutstropfen: bei so vielen Besuchern ist es mir viel zu wenig möglich, mit allen ausgiebig zu plaudern. Auch bin ich dann so ĂŒberdreht, dass ich sowieso nicht weiß, wie mir geschieht. Aber wenn ich mir die Fotos und Videos ansehe, dann weiß ich, es war nicht nur ein fĂŒr mich so emotionaler Abend, sondern auch ein gelungener.

Ich bin sehr dankbar!

buchpraesentation winterblueten

zugabe
Wahrscheinlich wird es auch ein Video geben. Aber das dauert noch. Hier jedoch ein weiterer Akt aus dem Peinlichkeiten-Kabarett der Lintschi W.
Aber wie gesagt, wenn man das beste Publikum der Welt hat, ist nicht einmal sowas ein Problem

 

Proudly present

einladung_winterblueten

Hei, Ihr Lieben!

Vielleicht gibt es ja auch hier jemanden, der das schafft.
Ich lade Euch ein, zu einem netten kleinen Sonntagsausflug ins Burgenland
und da speziell ins Dorfmuseum Mönchhof

Am 5. Oktober 2014, um 18 Uhr
prĂ€sentiere ich dort mit einer Lesung meinen neuen Roman „WinterblĂŒten“.

Die obige Einladung bitte ausdrucken und mitbringen,
sie ermöglicht den kostenfreien Eintritt in das Dorfmuseum ab 16 Uhr.

Es geht sich also ein schöner Rundgang
durch das so unglaubliche Museumsdorf aus,
dann werde ich mich bemĂŒhen, Euch mit meiner Lesung zu unterhalten
und im Anschluss gibt’s ein gutes Weinderl
und die berĂŒhmten „hsV-Schnittchen“.

Klingt doch nach erfreulichem Sonntagnachmittag/abend, oder?
Und ich wĂŒrde mich sooooo freuen!

praesentation winterblueten

Über meine „WinterblĂŒten“

 
winterblueten

info zum buch

Es war mir ein großes persönliches Anliegen, diesen Roman zu schreiben.
Seit Jahren verfolge ich, wie alte Menschen besonders gerne etikettiert werden. Wie sie lediglich als konsumtrÀchtige Masse wahrgenommen, ansonsten aber gerne in einen Eintopf geworfen werden, in welchem es fad und geistig minderbemittelt zugeht.
Es erscheint mir logisch, dass dadurch die Angst vor dem eigenen Alter enorm geschĂŒrt wird.

Ich habe in den letzen Jahren vermehrt mit alten Menschen zu tun. Bin regelmĂ€ĂŸig in Senioren-, auch Pflegeheimen unterwegs. Und wie man von mir weiß, bin ich jemand, der Menschen gerne ansieht, sich gerne mit ihnen auseinandersetzt, sich nicht einfach mit einem Massebrei fĂŒttern lĂ€sst.
Und so sehe ich auch dort, wie die Leute versuchen, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen.
Und finde die gleichen Muster, die ich in allen Altersgruppen sehe.
Erkenne Machtstreben, Einsamkeit, Eitelkeit, Neid, aber auch Zuneigung und Liebe.
Und erotische Strömungen und AktivitÀt!

Ich weiß aus meinen SachbĂŒchern, das sexuelle Vermögen erlischt nicht automatisch durch das Alter. Sondern dort, wo es nicht sorglich gepflegt wird. Die Libido ist ein zartes PflĂ€nzchen, das viel Pflege braucht.

Jetzt wo ich selber an der TĂŒr zum Alter stehe, denke ich immer wieder: Wieso sollte sich mein Leben eigentlich in den nĂ€chsten zwanzig Jahren plötzlich umdrehen. Wieso sollte ich meine Selbstverantwortung abgeben wollen? Wieso sollte ich plötzlich Volksmusik hören wollen, wenn ich seit 50 Jahren Rockmusik bevorzuge. Wieso sollte ich plötzlich Heimatromane lesen, oder Deckerln sticken? Wieso sollte ich kein Interesse mehr an guter Lyrik haben? An Inhalten? Oder an schöner WĂ€sche?

NatĂŒrlich bringt auch mein Alter körperliche VerĂ€nderungen mit sich. Aber Ă€ndern sich deshalb auch meine Interessen? SelbstverstĂ€ndlich werde ich etwas verlangsamen, werde mehr Augenmerk auf meine körperlichen Befindlichkeiten legen mĂŒssen. Doch sollte ich nicht wirklich von schweren, bzw. persönlichkeits-verĂ€ndernden Krankheiten betroffen werden, sehe ich diesem Vorgang Ă€ußerst gelassen entgegen. Ich denke, dass sich die Selbstverantwortung diesem Prozess einfach anpassen wird. Ich werde immer mehr Ballast abwerfen 


Die Lebenseinstellung wird unser Alter prÀgen, nicht das Alter unsere Lebenseinstellung.

Mit meinem Roman versuche ich, auf unterhaltsame Weise eine spannende Liebesgeschichte zu erzĂ€hlen, die eigentlich altersunabhĂ€ngig ist. Weil ihre Protagonisten mit den gleichen Unsicherheiten sich selbst und anderen gegenĂŒber kĂ€mpfen, wie sie von der PubertĂ€t an in zwischenmenschlichen Beziehungen auftreten.
Kein erhobener Zeigefinger, sondern Satire und Erotik, sollen dabei behilflich sein, diesen Grundsatz zu verfestigen und auf diese Art die Angst vor dem Alter zu verringern.

Ich wĂŒnsche gute Leseunterhaltung!

 

 

sag niemals nie

 
lange hats diesmal gedauert. ĂŒber 3 jahre ist mein letzter roman schon fertig geschrieben. aber erst jetzt hat er den weg in die veröffentlichung gefunden.
ab montag lieferbar:

winterblueten

info zum buch

und ja, ich glaube, es wird mein letzter sein.
romaneschreiben blockiert mich zeitlich und gedanklich viel zu lange.
ich bin nicht mehr so jung, dass mir nicht leid um die zeit tÀte, die ich mit so viel anderen spannenden sachen verbringen kann.

aber jetzt freu ich mich noch einmal an diesem baby.
und – sag niemals nie …

 

 

Das Mutterweib

Trailer mit Lesung:

trailer mutterweib

Als Emmy von ihrer Silberhochzeitsreise zurĂŒckkehrt, bekommt ihre bis dahin heile Welt SprĂŒnge durch Panikattacken und schizophrene Begegnungen. Emmy zieht sich immer weiter zurĂŒck, wagt sich fast nicht mehr aus dem Haus, wird immer kommunikationsloser. Ihre Tage bekommen einzig QualitĂ€t durch die Zuneigung eines jungen Mannes, der ihr Sohn sein könnte. Das Aufleben erotischer AnsprĂŒche, von denen sie glaubte, diese bereits hinter sich gelassen zu haben, stĂŒrzt sie in zusĂ€tzliche Konfusion.
Das Zusammentreffen mit Lena Rotwald bringt sie auf den Weg, der sie letztendlich aus der Krise fĂŒhren wird.

Ungelöste Mutterbindungen sind der rote Faden, der sich durch diesen Roman zieht. Emmy begreift, dass die lÀngst gelöst geglaubte Bindung zu ihrer Mutter noch immer besteht, ihr Sexualleben beeinflusst und ihr Dasein bestimmt.
Und sie muss lernen, mit der Rolle der Ersatzmutter im Leben des Mannes, den sie liebt, umzugehen.

Ein Roman, der SchwellenÀngste vor Therapie nehmen soll und ursÀchliche ZusammenhÀnge zwischen körperlichen Beschwerden und unbewussten psychischen Strömungen in einer spannenden Handlung aufzeigt.

Informativ – spannend – erotisch
 
 
mutterweib

 

Roman
340 Seiten

Softcover mit Klappen
 
ISBN 978-3950-19613-9