{"id":478,"date":"2011-06-16T11:26:48","date_gmt":"2011-06-16T09:26:48","guid":{"rendered":"http:\/\/filosofium.wordpress.com\/?p=478"},"modified":"2011-06-16T11:26:48","modified_gmt":"2011-06-16T09:26:48","slug":"die-zauberflote-wiener-staatsoper-15-6-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/?p=478","title":{"rendered":"Die Zauberfl\u00f6te &#8211; Wiener Staatsoper, 15.6.2011"},"content":{"rendered":"<p><font size=\"3\"><strong>Die Zauberfl\u00f6te &#8211; Wiener Staatsoper, 15.6.2011<\/strong><\/p>\n<p>Schon lange habe ich mich auf diese Auff\u00fchrung gefreut. Ich bin ein erkl\u00e4rter Mozart-Fan, wenn auch nicht DIE gro\u00dfe Opernliebhaberin. Aber die Arien der Zauberfl\u00f6te begleiten mich schon viele Jahre. Allerdings in den grandiosen Aufnahmen von Ingeborg Hallstein und Fritz Wunderlich. Deshalb hatte ich nat\u00fcrlich auch gro\u00dfes Bauchweh. Es w\u00fcrde nicht leicht sein, da heran zu kommen. Aber ich hoffte, es w\u00fcrde nicht allzu weh tun.<br \/>\nAber wie ich schon einmal an dieser Stelle schrieb. Ich lasse mich gerne erstmal auf den Abend ein.<\/p>\n<p>Und dieses Mal hat es sich auch wieder gelohnt.<br \/>\nEine sehr gelungene Auff\u00fchrung f\u00fcr mich. Das B\u00fchnenbild modern und mit einigem Schnickschnack, worauf ich verzichten h\u00e4tte k\u00f6nnen. aber zumindest nicht st\u00f6rend.. Und die Kost\u00fcme schienen mir einigerma\u00dfen passend. Wenn mir auch nicht ganz klar war, warum die G\u00f6tter und Priester alle Masken tragen mussten. Oder vielleicht doch *gg*<br \/>\nMiteinander hatte es doch etwas Sinnliches, M\u00e4rchenhaftes. Viel zum Schauen und auch zum Grinsen.<\/p>\n<p>Zur Handlung werde ich diesmal nichts schreiben. Ich setze einfach voraus, dass die Zauberfl\u00f6te doch hinl\u00e4nglich bekannt ist. <\/p>\n<p>Gedanken zum Inhalt kann man sich nat\u00fcrlich viele machen.<br \/>\nDieser Kampf der beiden M\u00e4chtigen, den sie nicht direkt gegeneinander austragen, sondern andere daf\u00fcr als Instrumente verwenden.<br \/>\nDie Aufgabenstellung an die M\u00e4nner, sich von den Umgarnungen der Frauen nicht beeindrucken zu lassen &#8211; wahre M\u00e4nnlichkeit zu zeigen! Uiiii &#8230;<br \/>\nDer b\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6se Schwarze, der sich nach Liebe sehnt, nach der Liebe der Wei\u00dfen.<br \/>\nJa da gibt\u2019s schon einiges.<br \/>\nUnd doch mag ich mich an der Zauberfl\u00f6te dann doch lieber den sinnlichen Bildern und der Musik hingeben. Deshalb bin ich auch so dankbar, dass nicht \u00fcbermodern inszeniert wurde und Papagena nicht in Strapsen herumlaufen musste.<br \/>\nLetztendlich stecken in allen M\u00e4rchen solche Konflikte und Lehren.<\/p>\n<p>Zu den Ausf\u00fchrenden:<\/p>\n<p>Allen voran erfreulicherweise eine tolle K\u00f6nigin der Nacht: <strong>Julia Novikova<\/strong>, eine junge russische S\u00e4ngerin, die mir kein Magensausen verursachte. Daf\u00fcr bin ich dankbar und werde mich in das Fangefolge dieser bezaubernden jungen Dame einreihen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.julianovikova.com\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> &gt;&gt;&gt; Homepage von Julia Novikova<\/a><\/p>\n<p>Sarastro &#8211; <strong>Georg Zeppenfeld<\/strong>: Ein sch\u00f6ner, sauber klingender Bass, der mir zu G\u00e4nsehautschauern verholfen hat (Ich bin nicht so die Tenor-Freundin, habs lieber m\u00e4nnlich-sonor).<\/p>\n<p>Auch Papageno kommt mir deshalb in der Stimmlage wesentlich n\u00e4her als Tamino.<br \/>\n<strong>Hans Peter Kammerer<\/strong> war ein liebenswerter, lebendiger Papageno, spiel- und sangesfreudig. Ein Gute-Laune-Papageno mit einem h\u00f6renswerten Bariton.<\/p>\n<p>Auch bei Pamina <strong>Alexandra Reinprecht<\/strong> konnte ich keinen Abfall zu meinen Erwartungen verzeichnen. <\/p>\n<p>Der Tenor <strong>Benjamin Bruns<\/strong> in der Rolle des Tamino; wie gesagt, ich bin nicht so die Tenor-Freundin, aber ich glaube, er hat seine Sache auch recht gut gemacht. In manchen Passagen kam er mir allerdings zu langsam vor, was aber wohl nicht ihm anzukreiden ist.<\/p>\n<p>Der Dirigent <strong>Ivor Bolton<\/strong> war mir bisher unbekannt, muss ich zu meiner Schande gestehen. Doch bis auf die Tenorlangsamkeiten ist mir nichts Negatives an der musikalischen Leitung und Leistung aufgefallen.<\/p>\n<p>Der Rest des Ensembles &#8211; ich hatte das Gef\u00fchl, bis in die kleinste Rolle sehr gut besetzt und gut gesungen. Zumindest fiel mir niemand unangenehm auf. Und das ist auch nicht immer so!<\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen ein wirklich sch\u00f6ner Opernabend, den ich sehr genossen habe.<\/p>\n<p>Wer noch ein paar Fotos und ein kleines Video anschauen m\u00f6chte, bitte sehr: Wer noch ein paar Fotos und ein kleines Video anschauen m\u00f6chte, bitte sehr:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wiener-staatsoper.at\/Content.Node\/home\/spielplan\/Spielplandetail.php?eventid=780061&amp;month=06&amp;year=2011&amp;mode=current\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wiener Staatsoper &#8211; Zauberfl\u00f6te<\/a><\/p>\n<p> <\/font><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zauberfl\u00f6te &#8211; Wiener Staatsoper, 15.6.2011 Schon lange habe ich mich auf diese Auff\u00fchrung gefreut. Ich bin ein erkl\u00e4rter Mozart-Fan, wenn auch nicht DIE gro\u00dfe Opernliebhaberin. Aber die Arien der Zauberfl\u00f6te begleiten mich schon viele Jahre. 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