{"id":5700,"date":"2019-10-22T14:04:01","date_gmt":"2019-10-22T12:04:01","guid":{"rendered":"http:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/?p=5700"},"modified":"2019-11-05T13:30:44","modified_gmt":"2019-11-05T12:30:44","slug":"die-kunst-des-liebens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/?p=5700","title":{"rendered":"Die Kunst des Liebens"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Erkl\u00e4rungen, die Fromm liefert, sind immer hilfreich f\u00fcr mich. Das habe ich schon oft erlebt. Wenn ich besser verstehe, was mit den Menschen los ist, dann verliere ich kurioserweise Angst, anstatt sie weiter aufzubauen.<br><br>\n\nAber wirklich helfen kann mir dann nur die &#8222;Kunst des Liebens&#8220;!<br><br>\n\nEs geht um Individuation. Umso mehr wir uns als Individuum erkennen, desto mehr erleben wir uns abgetrennt von der Gemeinschaft. <br>\nWir sind aber abh\u00e4ngig von ihr und m\u00fcssen auch die Verantwortung f\u00fcr sie \u00fcbernehmen &#8211; f\u00fcr die Menschheit, mit der wir untrennbar verbunden sind. Deshalb lenken wir in unserer Angst unser Augenmerk auf sie.<br>\n<br>\nUm der Angst entgegenzuwirken, m\u00fcssen wir aber das Verbindende suchen. Und das geht nur von uns aus!<br><br>\n\nNur wir selbst k\u00f6nnen uns \u00fcber die Liebe und die produktive Arbeit mit der Gesellschaft sinnbringend und erf\u00fcllend verbinden.<br><br>\n\nDie Kunst des Liebens ist, die Liebe nicht auf einzelne Personen zu zentrieren. Denn man kann nicht einzelne lieben und andere Menschen, Tiere, die Natur oder Gott nicht. <br>\n<strong>Entweder man kann lieben oder nicht<\/strong>.<br><br>\n\nWenn wir nun Trump oder Erdogan nicht lieben k\u00f6nnen, dann geht es lediglich um diese Perspektive.<br>\nSie sind Menschen mit furchtbaren M\u00e4ngeln, die m\u00fcssen wir nicht goutieren oder sanktionieren, aber es schadet uns selbst, wenn wir dadurch die Liebe nicht mehr als das erkennen und praktizieren, was sie ist. Und sie deshalb nicht mehr sp\u00fcren. Der Anklage, dem Hass und der Angst zu viel Raum geben.<br><br>\n\nWir d\u00fcrfen nicht in den Fehler verfallen, von der Menschheit zu ERWARTEN, dass SIE uns die Liebe gibt.<br>\nWIR m\u00fcssen UNS und IHR die Liebe GEBEN.<br><br>\n\nUnd sofort ist alles anders.<br><br>\n\nEiner der wichtigsten S\u00e4tze war f\u00fcr mich der folgende. Ich habe ihn zwar zuerst auf die Anderen bezogen, auf die Ereignisse, die in der Welt ablaufen, wo die Leute, unter dem M\u00e4ntelchen der Liebe zu ihren N\u00e4chsten, soviel Leid anrichten.<br>\nAber als ich ihn endlich auf mich bezog, war sofort wieder alles klar.<br>\nALLE Menschen sind zu lieben. ALLE, nicht einzelne! <br>\nDann stimmt die Richtung. Immer!<br>\n<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/5w_133147.jpg\" height=\"578px\" width=\"500px\" alt=\"kunbst des liebens\" title=\"kunst des liebens\"><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erkl\u00e4rungen, die Fromm liefert, sind immer hilfreich f\u00fcr mich. Das habe ich schon oft erlebt. Wenn ich besser verstehe, was mit den Menschen los ist, dann verliere ich kurioserweise Angst, anstatt sie weiter aufzubauen. 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