{"id":6162,"date":"2020-02-13T12:48:55","date_gmt":"2020-02-13T11:48:55","guid":{"rendered":"http:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/?p=6162"},"modified":"2020-02-13T12:48:59","modified_gmt":"2020-02-13T11:48:59","slug":"auf-der-suche-nach-der-freiheit-ii-machtlosigkeit-ii-2-wer-hat-die-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/?p=6162","title":{"rendered":"Auf der Suche nach der Freiheit <br>II. Machtlosigkeit <br>II.2 \u2013 Wer hat die Macht"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Gef\u00fchl der Machtlosigkeit bef\u00e4llt uns wohl alle t\u00e4glich mehr oder weniger oft.\nWir schauen in die Welt und sehen Krieg, Unterdr\u00fcckung, Hungersnot, Eingriffe in Umwelt und Klima, Manipulationen an Lebensmitteln, bei Krankheitsbildern, u.v.m. <br><br>\n\nMan steht und denkt, was soll ich kleines W\u00fcrschtel dagegen nur unternehmen?<br>\nUnd das stimmt. Jede unserer pers\u00f6nlichen Anstrengungen verdunstet als Tropfen bereits beim Hinunterfallen auf den hei\u00dfen Stein. <br><br>\n\n\nMan muss sich das einmal vor Augen f\u00fchren, wieviele Milliarden t\u00e4glich gespendet werden, wieviele Hilfsg\u00fcter jeder Art durch die Welt transportiert werden, wieviel freiweillige Helfer unter oft lebensbedrohlichen Bedingungen Hilfe leisten &#8211; das t\u00e4gliche Erscheinungsbild \u00e4ndert sich dadurch in keinster Weise. Die Not wird nicht weniger auf der Welt. Verlagert sich nur manches Mal in andere Gebiete.<br>\nDenn die Machthaber stecken noch mehr Geld und Energie in die Gegenseite. Die Wirtschaft ist der moderne G\u00f6tze und diesem wird alles Menschliche untergeordnet oder geopfert. \nDa kann einen schon das Gef\u00fchl der Machtlosigkeit \u00fcberfallen. <br><br> <\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Und nicht zu vergessen: Wir alle finanzieren all das mit. D.h. wir werden auf der einen Seite zur Kasse gebeten, um Gro\u00dfm\u00e4chte zu unterst\u00fctzen, Waffen zu kaufen, die unn\u00f6tigsten und gef\u00e4hrlichsten Aktionen zu sponsern und dgl.<br>\nUnd werden dann zur Kasse gebeten, um freiwillig genau dagegen zu wirken. <br><br>\n\n\nSehen wir uns nur um. Wie s\u00e4he es allein in unserem Land aus, wenn es die Unmengen an ehrenamtlichen Helfern und freiwilligen Unterst\u00fctzern nicht g\u00e4be? <br><br>\n\nDas bedeutet, Eigeninitiativen werden daf\u00fcr verwendet, um den Machthabern noch mehr Macht zu erm\u00f6glichen! Aber \u00e4ndern tut sich nichts. <br><br><\/p>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Dem Einwirken von M\u00e4chten auf uns geben wir selbst Raum.\n<\/strong><\/p>\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n\n<p>Eines Tages stand ich vor diesen t\u00e4glich auf mich einst\u00fcrmenden Informationen und dem Gef\u00fchl , nichts aber auch schon gar nichts ver\u00e4ndern zu k\u00f6nnen und dachte, da kann etwas nicht stimmen.<br>\nDer Mensch ist ein Entscheidungswesen und lebt seine Entscheidungspflicht am besten, wenn er sie in Aktionen ausdr\u00fcckt.<br>\nWie wir im ersten Teil nachlesen k\u00f6nnen, gibt es die Hilflosigkeit nicht. Nun aber sto\u00dfen wir an Au\u00dfengrenzen und glauben, wir m\u00fcssen uns einer Macht beugen, weil wir am Ganzen nichts bewirken k\u00f6nnen. <br><br>\n\nDoch dann erkannte ich, dass es nur die falsche Perspektive ist, die uns bereits das Machtwesen mit ihrem Machtstreben diktiert. <br><br>\n\nDer Fokus wird von der Allgemeinheit auf die Herde gelenkt! An der wir, wie vorher erkl\u00e4rt, nur \u00e4u\u00dferst schwer und z\u00e4h etwas ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.<br>\nSelbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen wir uns Verb\u00fcndete suchen, die dem g\u00e4ngigen Modell entgegen wirken wollen und mit ihren Handlungen auch tun, und dennoch wird sich die Menschheit im ganzen dadurch nicht ver\u00e4ndern. Zu sehr sind diese Prozesse in ihren Bahnen verankert. <br><br><\/p>\n\n<p><strong>Was also kann der Einzelne tun? <\/strong><br><br>\n\n<div style=\"text-align: center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/200213_macht2.jpg\" width=\"580\" height=\"390\" title=\"wer hat die macht\" alt=\"wer hat die macht\"><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\nEr muss sich auf seine Individualit\u00e4t besinnen! <strong>Das<\/strong> ist die richtige Perspektive! <br>\nSich darauf zu besinnen, WAS ein Mensch tats\u00e4chlich ist, WAS deshalb Menschsein bedeutet, und WAS uns die Menschlichkeit daf\u00fcr vorgibt. <br><br>\n\nUnd das ist nicht das Streben, Macht \u00fcber andere aus\u00fcben zu wollen. Sich auf diese Weise mit ihnen verbinden zu wollen. Dieses Vorgehen dient immer nur dem Machthaber! Niemals der Gemeinschaft. Machthaber scharen ihre Anh\u00e4nger und Truppen um sich, um einen Wall zwischen sich und ihre Angst zu bauen. <br>\nDoch wie wir vorher aufgezeigt haben, n\u00fctzt ihnen das gar nichts.\nAuch Hitlers Bunker gab ihm keinen Schutz vor seiner Angst und seinem psychischen Desaster. Er konnte sich niemals sicher und schon gar nicht jemals frei f\u00fchlen! <br><br><\/p>\n\n\n\n\n<p>Deshalb ist es wichtig, Machtstreben richtig zu erkennen und Macht nicht zu geben!<strong>Andere k\u00f6nnen nur die Macht \u00fcber uns aus\u00fcben, die wir ihnen einr\u00e4umen!<\/strong><\/p>\n<p>Dort haben wir auch wieder die Verbindung zur Hilflosigkeit. Es ist unsere eigene Entscheidung! Und die f\u00e4llen IMMER wir! <br><br>\n\nDie Machtstrebenden sind interessiert daran, uns in Abh\u00e4ngigkeit zu halten. Am besten gelingt das, indem sie unsere Energie auf etwas lenken, das diese nur vergeudet. Umso mehr wir unsere Energie daf\u00fcr verwenden, unabh\u00e4ngig oder gar frei sein zu wollen, desto mehr verlieren sie an Macht. <br><br>\n\nWie vorher aufgezeigt, ist es die gr\u00f6\u00dfte Energieverschwendung, sich auf die Rettung der Welt zu konzentrieren. Dort rennen wir wie die Hamster im Rad und betreiben damit lediglich die Windmaschine der Propaganda und bringen sonst nichts, aber auch schon gar nichts zustande. <br><br><\/p>\n\n<p>Die Energie auf die pers\u00f6nliche Freiheit zu lenken, und diese daf\u00fcr zu verwenden, die eigene Menschlichkeit zu leben, w\u00fcrde bedeuten, dass wir nichts Trennendes zwischen uns und die Gemeinschaft stellen wollten. Das hei\u00dft, alles was wir f\u00fcr uns erarbeiten und leben, muss als Positivum in die Gemeinschaft eingebracht werden k\u00f6nnen.<br>\nEs kann also nicht sein, dass ich einem anderen etwas wegnehme, damit es mir gut geht! Dass ich einen anderen bek\u00e4mpfe, dass es mir gut geht. Dass ich gar jemanden umbringe, dass es mir gut geht. <br><br>\n\nEgoismus kann sich also niemals gegen die Gemeinschaft richten!<br>\nWer nur auf sein eigenes Wohl bedacht ist  und dieses ohne R\u00fccksicht auf Verluste durchsetzen will, handelt niemals egoistisch, sondern zentriert alles auf sein Ego, und sein Handeln ist deshalb egozentrisch. Und ben\u00f6tigt daf\u00fcr Macht! <br><br>\n\nDasselbe Prinzip gilt aber auch f\u00fcr eine Gemeinschaft! Wer das Wohl einer Gruppe \u00fcber das Wohl des Einzelnen stellt, kann dies ohne Machtaus\u00fcbung nicht bewerkstelligen. <br><br><\/p>\n\n\n\n\n<p>Selbst wenn ich Vereinigungen gr\u00fcnde, die anderen helfen sollen und sich die Humanit\u00e4t gro\u00df auf ihre Banner malen, so wird es niemals m\u00f6glich sein, sicher sein zu k\u00f6nnen, dass ihre Mitglieder auch tats\u00e4chlich der Humanit\u00e4t folgen. Wie oft haben wir schon davon gelesen, dass humanit\u00e4re Projekte und auch Gesellschaften, missbr\u00e4uchlich verwendet wurden? <br><br>\n\nDass kein Missverst\u00e4ndnis entsteht: Ich finde es unbedingt gut und wichtig, dass es Menschen gibt, die solche Gruppen gr\u00fcnden, betreuen und auch sich solchen anschlie\u00dfen. <br><br>\n\nAber das f\u00e4llt eindeutig unter pers\u00f6nlicher Lebenssinn und menschliche Gesinnung. Folgt also dem vorher aufgezeigten menschlichen Streben, bei pers\u00f6nlichen Einstellungen und Entscheidungen das Wohl der Gemeinschaft im Auge halten zu m\u00fcssen, weil es mit trennenden Ansinnen keine individuelle Freiheit geben kann. <br><br>\n\nUnd bewirkt nat\u00fcrlich auch im tats\u00e4chlichen Aktionsbereich Gutes und das ist enorm wichtig! Keine Frage. Aber immer nur im pers\u00f6nlichen Sinn, sei es f\u00fcr denjenigen, der tut, und nat\u00fcrlich auch f\u00fcr den, dem dadurch geholfen wird.<br>\nAber im Gesamtgef\u00fcge ist es nicht von Bedeutung!<br>\nWenn also jemand die Anliegen der Gemeinschaft \u00fcber seine eigenen Bed\u00fcrfnisse stellt, dann folgt er dem Machtstreben. Dem anderer, aber auch seinem eigenen! <br><br><\/p>\n\n\n\n\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Verh\u00e4ngnis dabei ist aber \u00fcberhaupt, dass diese Richtung als die richtige propagiert wird &#8211; und ich verwende mit Absicht die Ableitung von Propaganda. Denn das ist nichts anderes!<br>\nUnd Propaganda ist eines der beliebtesten Machtmittel, weil sie vom Gro\u00dfteil der Menschen nicht als solches erkannt wird! <br><br>\n\nDas hei\u00dft, die Machtstrebenden stellen an die oberste Stelle des kollektiven Unbewussten eine  unl\u00f6sbare Aufgabe f\u00fcr den Einzelnen und halten ihn in durch die Unwahrheit in Abh\u00e4ngigkeit, dass er   durch sein pers\u00f6nliches Verhalten die WELT und die GEMEINSCHAFT \u00e4ndern kann. Und dass dies die nobelste und deshalb oberste Aufgabe f\u00fcr den Menschen ist. <br><br>\nDadurch wird sein Ich in die Bedeutungslosigkeit verschoben und damit selbstverst\u00e4ndlich enorme Angst gesch\u00fcrt. <br><br>\n\nDenn ein Mensch allein IST ein Nichts, wenn man ihn aus der Perspektive der Gemeinschaft ansieht. Er kann jederzeit ersetzt werden, bzw. hinterl\u00e4sst sein Wegfall wahrscheinlich nicht einmal eine kleine L\u00fccke.<br><br>\n\nDoch der Mensch ist das Wesen, das selbst entscheidet, wer er ist und welche Bedeutung er in der Welt hat! N\u00e4mlich das, was er in die Gemeinschaft einbringt. Auf diese Weise Bausteine f\u00fcr Welt und Gesellschaft beitr\u00e4gt und damit sehr wohl an der Gesamtheit zu Ver\u00e4nderungen beitragen kann und wird. <br>\nAber in einem Ausma\u00df, das mit freiem Auge nicht erkennbar ist. Wird nun aber von dieser Seite Ausschau danach gehalten, dann wird die B\u00fcrde unermesslich gro\u00df und die Machtstrebenden haben leichtes Spiel, weil die Energie in die falsche Richtung l\u00e4uft und f\u00fcr das Wesentliche ungenutzt verpufft.<br><br><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>Ein Teil kommt noch \u2026<\/i><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gef\u00fchl der Machtlosigkeit bef\u00e4llt uns wohl alle t\u00e4glich mehr oder weniger oft. Wir schauen in die Welt und sehen Krieg, Unterdr\u00fcckung, Hungersnot, Eingriffe in Umwelt und Klima, Manipulationen an Lebensmitteln, bei Krankheitsbildern, u.v.m. Man steht und denkt, was soll ich kleines W\u00fcrschtel dagegen nur unternehmen? Und das stimmt. Jede unserer pers\u00f6nlichen Anstrengungen verdunstet als [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[7,1020,24],"tags":[396,1082,1081],"class_list":["post-6162","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-wichtigkeit-des-seins","category-erich-fromm","category-selbst-liebe-lernen","tag-macht","tag-machthaber","tag-machtlosigkeit"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3ZwSb-1Bo","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_likes_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6162"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6162\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6174,"href":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6162\/revisions\/6174"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/filosofium.evelyne-weissenbach.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}