wer hat noch nicht oder will noch mal?


wie sagte ich? nach der lesung ist vor der lesung

denn am samstag geht’s hurtig weiter.
ich freue mich schon sehr darauf, im wunderschönen MtR-seeatelier in neusiedl am see lesen zu dürfen.
diesmal wird meine lesung stilecht mit aktbildern umrahmt, die maria theresia rittsteuer und heinz spicka bei einer vernissage präsentieren.

wieder eine gelegenheit, einen sinnlichen abend zu genießen, zu dem wir herzlichst einladen!

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nachlesung


ich brauchte nicht voll neid zurückblicken!
auch unsere veranstaltung war ein voller erfolg, das wage ich frech hier zu behaupten. auch wenn eigenlob stinkt …
nicht nur der liebesgott eros hatte seins dazu beigetragen, nein, auch der wettergott stand uns wohlwollend zur seite und steuerte erfrischende 25 grad und milden sonnenschein bei. das richtige wetter und das richtige ausmaß an kultur war eine perfekte mischung.
die stühle wurden uns bald zu wenig, aber in einer weingegend nehmen die menschen auch gerne auf heurigenbänken platz, und von denen konnten noch einige herangeschafft werden.

wir hatten ein fest für die sinne geplant und genauso konnten wir es abfeiern.
schöne bilder, eine humorvoll-erotische lesung, gute laune, ein paar leckere schmankerln und ein gutes tröpferl sorgten für einen abend, wie er dem eros aus dem weinberg zur ehre gereicht..

herzlichen dank an alle, die daran beteiligt waren, unsere gäste und helferleins.
ein besonderes dankeschön gilt aber der familie haubenwallner, das uns mit ihrem unglaublichen museumsdorf einen so tollen rahmen bot und auch vor ort beträchtlichen anteil am gelingen dieses schönen abends hatte.

und nicht vergessen:
die ausstellung ist noch bis zum 8. september 2013 zu besichtigen.

die lesung wurde mitgeschnitten. aber es wird wohl ein paar tage brauchen, bis das video online gehen kann. aber die fotos kann ich euch jetzt schon zeigen.

lesung im dorfmuseum

 

nein sowas!

ich bin gerade draufgekommen – ihr wisst ja noch gar nichts von unserer veranstaltung am kommenden samstag.
mit meiner kur und der hitze und meiner damit verbundenen badflucht und internetunlust (und natürlich auch mit der vielen arbeit, die doch rundherum dafür anfällt und die in der wenigen zeit, die ich außer wasser verbracht habe, bewältigt werden musste) habe ich gerade hier noch gar nichts davon erzählt!
asche über mein haupt, bitte!

mein mann und ich, wir haben am samstag im wunderbaren musemsdorf in mönchhof eine vernissage seiner bilder und die buchpräsentation meines neuen buches „und steigt der eros aus dem weinberg – erotisches burgenland“, natürlich mit lesung.

wer sich einigermaßen hier im umfeld bewegt, den kann ich nur auf das herzlichste einladen. das museumsdorf an sich ist eine absolute sehenswürdigkeit und unser fest wird im schatten des ausstellungsstadels im freien gefeiert!
wenn es nicht regnet. wenn doch, dann ist auch der ausstellungsraum groß genug und angenehm luftig.

lseung dorfmuseum

und die bilder hängen schon, wie man nachfolgend oder hier anschauen kann …

 

nach der lesung ist vor der lesung


heute haben wir bei ebenfalls 36 grad die ausstellung gehängt.
aber angeblich soll es akkurat am samstag höchstens 27 grad kriegen. vorher wird wieder am hitzerekord geschraubt und nachher wird’s auch wieder heißer.
ich hoffe, es stimmt so. denn 17 uhr ist bei der hitze schon ein großer hemmschuh … nehme ich mal an. da kämen wohl nur die allerhärtesten …

aber das ambiente ist ein traum. dieses dorfmuseum ist wirklich eine ganz besondere adresse und an sich schon absolut sehenswert!

ausstellung dorfmuseum

kleiner nachbericht vom sonntag … von meiner lesung bei der vernissage der see*kü in apetlon.
wir haben sehr gezittert, weil es bei uns ja 36-38 grad hatte. ob da auch wirklich jemand kommt?
und dann war da ein ganzer wirtshaussaal voll. sogar bei den türen sind noch leute gestanden.

ich hab geschwitzt beim lesen, dass mir das wasser hinter dem mikro in den mund geronnen ist. aber ich habs offenbar gut gemacht, denn die leute haben mich nachher echt gehätschelt.
ein publikum zum küssen!
einige sagten, wissen sie, ich lese keine gedichte, aber ihnen hätte ich noch stundenlang zuhören können. aber das buch zu kaufen hat keinen sinn. und kauften die romane! ich musste von der lena sogar mein ansichtsexemplar verkaufen …

ich werde wohl am samstag mit neid, oder zumindest sentimentaler wehmut daran zurückdenken.

lesung in apetlon

 

hallo meine lieben!

ich bin zwar wieder da, aber auch noch nicht wirklich.
bei uns ist hitzewelle und das macht mir schwer zu schaffen.
also nicht gesundheitlich! diesbezüglich kein grund zur sorge.
ich bin nur absolut reduziert auf das allernotwendigste. und verbringe die meiste zeit des tages bis zum hals im wasser.
nicht ein einziger kreativer gedanke erreicht mein zum klumpen geschmolzenes hirn und mein computer ist vom geliebten zum abgeschobenen liebhaber mutiert.

von meiner kur habe ich euch aber ein paar blümchen mitgebracht, mit denen ich mich für eure lieben grüße herzlichst bedanken möchte

seerosen

 

sommerpause

sommerpause


liebe freunde,

hier ist doch noch der sommer ausgebrochen und
ich erlaube mir deshalb, eine internet-auszeit zu nehmen.
ich rechne mal mit ca. 4 wochen.
es braucht sich niemand sorgen zu machen. es geht mir ausgezeichnet!
das möchte ich euch doch wissen lassen.

ich freue mich, wenn wir einander dann
in alter frische hier wieder treffen!

habt’s es gut!
lieben gruß
eure lintschi

 

hinter meiner stirn

 
an manchen tagen
denke ich
wo ist die lyrik hingekommen?

gut, poesie
macht sie noch lang nicht aus
ist ein ganz anderes genre

doch warum muss
lyrik modern so schwer
an unserer zeit nagen
an ihr leiden?

ja, unsere zeit
die gibt was her
und dennoch ist sie doch
genau so gut
oder so schlecht
wie alle zeiten
vor ihr

und ist ein lyriker
wirklich dazu berufen
sich zu mokieren
über andrer leute taten

ein aufdecker
ein schmutzaufrührer
ein journalist
der mit verstümmelt‘
sätzen spricht

oder ein exhibitionist
der seinen seelenschlamm
nicht bei sich elbst
zu halten schafft

soll nicht die lyrik
vielmehr sein
ventil für sinnlichkeit

auch wenn in dunklen
tönen melancholie
und schauder
zum erklingen kommen

sogar für politik
wurde in früheren
gedichten wortgespinst
verwendet

heut ists der harte
schlag der oft geführt wird
mit einer silbenkeule
ohne melodie

der intellektuelle schein
überdröhnt stille gassen
in deren nischen
sich die emotion versteckt
vor den konstrukten
thesaurierter wortgewalt

wo sind die stirnen
hinter denen
gedichte ihre heimat fanden

in jenen tagen
wo sich ein versmaß
mit gefühlen paarte
um unseren geist
zu nähren

nicht abzustoßen ihn
von literatur und mensch

© evelyne w.