
immer wieder
kann ich mein herz
mit liebe füllen
manchmal hole ich sie mir
mit den augen
manchmal mit den ohren
oder träufle sie auf meine lippen
dann wieder greife ich sie
mit den händen
und immer wieder
ziehe ich sie
aus meinen gedanken
an sie
und an dich.
mein glück ist still
darin jedoch schaukelt
nur meine welt
der rest versinkt
in unzulänglichkeit
und hass
traurigkeit
spült wärme
in mein herz
auf dem sumpf
erblühen dotterblumen


<&p>
<&p>
wenn die sonne
mir die augen küsst
und der wind
die wangen streichelt
dann bricht das eis
in meinem winterherz
und aus ihm streben
bunte lebensblumen
in meinen neuen frühling
wenn mich
das glück
aus dem nichts anlächelt
weiß ich
dass du es mir gibst
Ach, mein sprachverliebtes Ich hat die Feiertage mit einem ganz besonderen Christkindl verbracht. Einem geHESSigen. Was aber nicht falsch geschrieben ist und deshalb mit Hass so gar nichts zu tun hat, sondern vielmehr mit Liebe. Mit Liebe zur Sprache, zum Wort und zu Wortspielereien, mit Liebe zur Heimat, auch zu deren Sprache, zur Poesie und zu den Menschen.
Da ich Lyrik immer laut lese, hatten auch meine Ohren Festtage. Besonders bei den Lautmalereien (die mich sehr an Ernst Jandl erinnern)
Ich werde noch viel schöne Zeit damit verbringen.
Danke liebes Christkindl! 
