die liebe
ist der engel
der mich auf flügeln
der gedanken trägt
dir himmlisch nah zu sein
wo du auch bist
und meine augen
schimmern lässt
im lichte deines da
sein
für mich
© evelyne w.

© evelyne w
sage es mir. sage es mir. immer wieder. nein, schreie es gegen den wind. damit er es an meine lippen stürmt. lass einen namen aus der sonne fallen. einen namen. den du mir gibst. wenn dein schrei sich aus der tiefe bricht. gegen den wind. der salz in meine wunden treibt. die dieser augenblick verschließt. wo tränen zwischen glück und leid nicht unterscheiden.
© evelyne w.
wenn dicke nebel
wie kalter schweiß
dein antlitz netzen
im grau
dein sommerlachen
sich selbst erstickt
deine hände
steif und klamm
ins dunkle greifen
will ich dich betten
auf die blüten
meiner haut
deine hände wärmen
an der hitze
meiner brüste
und mit ernteduft
aus meinem munde
deinen atem nähren
fürchte
weder schatten
noch kälte
bunt und warm
ist der november
unserer liebe
© evelyne w.
der herbststurm
peitscht an meine ufer
kein damm
kein deich
kann ihn halten
die überschwemmung
meines herzens
überschreit
den wind
© evelyne w.
leis
ist das glück
weiß
ein wort
schwebt
rot
wir lachen
bunt
laut
© evelyne w.
ich lege tage
auf deinen mund
die du mir
in die nächte küsst
evelyne w.
der september
küsst mein leben
golden
leuchtet dein wort
durch das rot an den zweigen
meiner lust
die trauben
gaukeln süße
in meine augen
silbern
schimmert der horizont
hinter den rebstöcken
der liebe
das laub
raschelt leise
im winde meiner sehnsucht
und die astern
glühen
auf die wege
durch den garten
der erinnerung
© evelyne w.