manche tage
filzen wie moos
neben der quelle
andere hüpfen
über die steine
fröhlich und frisch
und wieder welche
schlammen
den grund und boden
und sie versinken
in dunkler tiefe
eh aus den brunnen
man klares wasser
schöpft
© evelyne w.
manche tage
filzen wie moos
neben der quelle
andere hüpfen
über die steine
fröhlich und frisch
und wieder welche
schlammen
den grund und boden
und sie versinken
in dunkler tiefe
eh aus den brunnen
man klares wasser
schöpft
© evelyne w.
Dunkeltage,
dunkelduster, übellaunig
Filz und Moos
und sonst nix los,
machen träge,
müde, matt
doch helle Tage,
freudig hüpfend,
singend, springend,
jubilierend
tragen dich
zum Himmel hoch
Danke liebe Bruni! Für diesen schönen „Kommentar“!
Durch Deine Augen sehe ich Gedanken
– manchmal ein Blinzeln nur
am steilen Berg der Zeit.
Mit Deinem Herzen höre ich das Grollen,
durch das der Berg
in Rätseln zu Dir spricht.
Und wenn Du oben stehst so fühl ich
– es sind mein Herz und meine Augen,
die Welt ist klein
– und Du bist ich.
Danke lieber Michael! Dieses schöne Gedicht kann ich einfach nicht in den Kommentaren „verschimmeln“ lassen …
nein, meine liebe tropft nicht aus süßen worten
und nicht von dochten roter oder goldner kerzen
sie steigt auch nicht aus einem bad mit milch und honig
oder aus altrosa geschenkpapier
nein, meine liebe drängt sich in deine schatten
legt licht auf deine wege durch das moor
stetig umspült sie deine kiesel
doppelt das seil über den schluchten unter dir
meine liebe ist ein buch
das zu schreiben es sich täglich lohnt
© evelyne w.
in winterländern
drehtest du deine runden
nicht nur die zehen froren
auch dein wort blieb kalt
bleich ging die sonne
oft am tag schon unter
in meinem leib
fandst du dein sommerland
© evelyne w.

© evelyne w.