
ich fühle mich
wie eine insel
liege inmitten
eines meeres der ruhe
über mir
und um mich herum
nur vogelgezwitscher
und wäre nicht
das gurren einer einsamen taube
gäbe es nur harmonien
frieden umschließt mich
frieden
der ein paar meter weiter
wohl nicht mehr ist
wer bin ich
dass gott
mir diese gnade schenkt
wo kann ich weihnacht suchen.
in dieser zeit.
wo die liebe
auf dem altar
des hasses geopfert wird
unsere schöne welt
auf dem altar der gier
verschlungen wird
wo sich die menschlichkeit
unter den altären
manipulierter angst versteckt
wo kann ich weihnacht finden.
immer in mir selbst.
in meiner liebe
in meinem blick auf diese welt
in der freiheit meines herzens
und in dem sinn
den du mir gibst
wenn ich die weihnacht spür
weiß ich
dass ich lieben kann
ich öffne meine innere tür
und mich lacht das christkind an
mein blick wird weit und es wird hell
die dunkle zeit versinkt im licht
samtweich wird mein dickes fell
und wärmt auch andere
nicht nur mich
die freude macht sich auf den weg
der friede winkt nach allen seiten
die demut spricht ein dankgebet
ich lass mich in die liebe gleiten
und denk
nur wer die liebe spürt
weiß was die weihnacht
wirklich ist
du schöne welt
wie lange noch
wirst du mein aug
und herz erfreuen
wenn grobe mächte
schatten werfen
und netze spinnen
aus denen kein entrinnen
möglich scheint
wohin kannst du dich drehen
und wohin kann ich gehen
um dem hass
die kraft zu nehmen
dich zu zerstören
noch lebt die hoffnung
dass die gier
sich selbst verschlingt
licht in die gehirne dringt
um den frieden zu erleuchten
der allein die rettung bringt
dem ende sich entgegenstellen
das wird nur die liebe können
zum leben
zum selbst
und zu dir
du schöne welt
weil mich mein leben liebt
tanze ich
auf dem vulkan
mit wehenden röcken
und blumen im haar
inmitten von unfrieden
meinen frieden zu spüren
und keine verdrängung
dafür zu brauchen
das nenne ich
glück.
und wieder
durfte ich einen wunderschönen
friedlichen tag erleben
die gnade
scheint mir unermesslich
und meine demut
ist maßlos
© evelyne w.
der liebe gott
hat ein auge auf mich
das erkenne ich
immer mehr
ganz deutlich
er rollt seine liebe
als teppich
vor mir auf den weg
füllt mein haus
mit wärme und frieden
vor den fenstern
sehe ich den hass
aber ich
spüre ihn nicht