sooo sch├Ân wars!


hier die fotoshow!
sagt selbst, ist dieses ambiente nicht zum verlieben! dementsprechend war nat├╝rlich auch die stimmung.
ich kann nur empfehlen, wer nach neusiedl kommt, bei maria vorbeizuschauen. sie freut sich ganz bestimmt und hat auch immer ein gutes glaserl wein oder ein st├╝ck kuchen vorr├Ątig ­čśë

 

seeatelier mtr

 

wer hat noch nicht oder will noch mal?


wie sagte ich? nach der lesung ist vor der lesung

denn am samstag gehtÔÇÖs hurtig weiter.
ich freue mich schon sehr darauf, im wundersch├Ânen MtR-seeatelier in neusiedl am see lesen zu d├╝rfen.
diesmal wird meine lesung stilecht mit aktbildern umrahmt, die maria theresia rittsteuer und heinz spicka bei einer vernissage pr├Ąsentieren.

wieder eine gelegenheit, einen sinnlichen abend zu genie├čen, zu dem wir herzlichst einladen!

w_einladung500

 

nachlesung


ich brauchte nicht voll neid zur├╝ckblicken!
auch unsere veranstaltung war ein voller erfolg, das wage ich frech hier zu behaupten. auch wenn eigenlob stinkt …
nicht nur der liebesgott eros hatte seins dazu beigetragen, nein, auch der wettergott stand uns wohlwollend zur seite und steuerte erfrischende 25 grad und milden sonnenschein bei. das richtige wetter und das richtige ausma├č an kultur war eine perfekte mischung.
die st├╝hle wurden uns bald zu wenig, aber in einer weingegend nehmen die menschen auch gerne auf heurigenb├Ąnken platz, und von denen konnten noch einige herangeschafft werden.

wir hatten ein fest f├╝r die sinne geplant und genauso konnten wir es abfeiern.
sch├Âne bilder, eine humorvoll-erotische lesung, gute laune, ein paar leckere schmankerln und ein gutes tr├Âpferl sorgten f├╝r einen abend, wie er dem eros aus dem weinberg zur ehre gereicht..

herzlichen dank an alle, die daran beteiligt waren, unsere g├Ąste und helferleins.
ein besonderes dankesch├Ân gilt aber der familie haubenwallner, das uns mit ihrem unglaublichen museumsdorf einen so tollen rahmen bot und auch vor ort betr├Ąchtlichen anteil am gelingen dieses sch├Ânen abends hatte.

und nicht vergessen:
die ausstellung ist noch bis zum 8. september 2013 zu besichtigen.

die lesung wurde mitgeschnitten. aber es wird wohl ein paar tage brauchen, bis das video online gehen kann. aber die fotos kann ich euch jetzt schon zeigen.

lesung im dorfmuseum

 

nach der lesung ist vor der lesung


heute haben wir bei ebenfalls 36 grad die ausstellung geh├Ąngt.
aber angeblich soll es akkurat am samstag h├Âchstens 27 grad kriegen. vorher wird wieder am hitzerekord geschraubt und nachher wirdÔÇÖs auch wieder hei├čer.
ich hoffe, es stimmt so. denn 17 uhr ist bei der hitze schon ein gro├čer hemmschuh ÔÇŽ nehme ich mal an. da k├Ąmen wohl nur die allerh├Ąrtesten ÔÇŽ

aber das ambiente ist ein traum. dieses dorfmuseum ist wirklich eine ganz besondere adresse und an sich schon absolut sehenswert!

ausstellung dorfmuseum

kleiner nachbericht vom sonntag ÔÇŽ von meiner lesung bei der vernissage der see*k├╝ in apetlon.
wir haben sehr gezittert, weil es bei uns ja 36-38 grad hatte. ob da auch wirklich jemand kommt?
und dann war da ein ganzer wirtshaussaal voll. sogar bei den t├╝ren sind noch leute gestanden.

ich hab geschwitzt beim lesen, dass mir das wasser hinter dem mikro in den mund geronnen ist. aber ich habs offenbar gut gemacht, denn die leute haben mich nachher echt geh├Ątschelt.
ein publikum zum k├╝ssen!
einige sagten, wissen sie, ich lese keine gedichte, aber ihnen h├Ątte ich noch stundenlang zuh├Âren k├Ânnen. aber das buch zu kaufen hat keinen sinn. und kauften die romane! ich musste von der lena sogar mein ansichtsexemplar verkaufen ÔÇŽ

ich werde wohl am samstag mit neid, oder zumindest sentimentaler wehmut daran zur├╝ckdenken.

lesung in apetlon

 

50-Euro-B├╝chergutschein zu gewinnen!

 
Vom 15. Oktober bis zum 5. November 2012
kann f├╝r den Burgenl├Ąndischen Buchpreis gevotet werden.

Mein Buch „in der Umarmung des Vergessens – Dementielles“ wurde nominiert! Und nat├╝rlich w├Ąre es super, wenn ihr daf├╝r voten w├╝rdet.

in der umarmung des vergessens

Ich glaube schon, dass es ein Buch ist, f├╝r das man ein bisschen um Stimmen bitten darf, geht es doch nicht um Eitelkeit, sondern um die besondere Idee, die dadurch verbreitet wird. Also nix f├╝r ungut, bitte.

Und danke im voraus!

Buchhandlungen, in denen Stimmzettel abgegeben werden k├Ânnen:
Weiterlesen

Video von meiner Lesung im Pflegeheim

 
lesung frauenkirchen

Eine Begleitperson machte einen Mitschnitt. Auch wenn das Material nicht sehr gut war, so bin ich doch sehr dankbar, dass ich es zur Verf├╝gung habe. Es ist eine sch├Âne Erinnerung f├╝r mich und vielleicht ja trotzdem auch ein Ansto├č …

Leider fehlt der Anfang, die Begr├╝├čung und der Einstiegs-Walzer (um den mir ein bisschen leidtut, weil der wirklich super ankam) und musste auch die Pendeluhr gest├╝ckelt werden. Nat├╝rlich habe ich auch sonst einiges herausgeschnitten. Aber 10 Minuten sind eh lang genug …

Mein Mann meinte, dass leider die Stimmung nicht so herauskommt, wie sie vor Ort war. Ich glaube, das liegt daran, weil man die Damen fast nicht sieht und die ja eher nonverbal kommunizierten.
Aber wie gesagt, eine sehr sch├Âne Erinnerung und ein bissl was sieht man ja doch …

 

Lesung „In der Umarmung des Vergessens“

 
Am 12. Juni war es so weit, ich hatte meine erste Lesung vor Zielpublikum, in dem mir bis dahin unbekannten SeneCura Sozialzentrum Frauenkirchen. Das Literaturhaus Mattersburg hatte mich im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Literatur auf R├Ądern“ daf├╝r angefragt.

Die Zusammenarbeit im Vorfeld war bereits h├Âchst angenehm. Die Betreuer waren sehr interessiert und entgegenkommend.

Selbstverst├Ąndlich setzte ich mich nicht an einen Tisch f├╝r meine Lesung. Ich wollte beim Lesen auf die Menschen zugehen, Augenkontakt suchen, sie eventuell – wenn m├Âglich – sogar ber├╝hren. Zu diesem Zwecke bildeten wir einen Halbkreis f├╝r die schon etwas fortgeschritteneren F├Ąlle.

Die Lesung fand in der Kapelle des Hauses statt und vielleicht war das ein bisschen ein Nachteil. Nicht alle Insassen verlie├čen ihren Wohnbereich. Ich kenne das von meinen Angeh├Ârigen, wenn etwas extern veranstaltet wird, ist die Barriere zu gro├č.
Andererseits war es wahrscheinlich genau die richtige Gr├Â├če f├╝r die Gruppe, um nur ja jeden einzeln zu erreichen.

Ich war schon etwas fr├╝her dort, um alles in Ruhe vorbereiten, mich auf den Leseraum einsp├╝ren zu k├Ânnen.

Lesung frauenkirchen

Und so waren es sehr bewegende Augenblicke f├╝r mich, als die ersten G├Ąste eintrafen. Von ihren Betreuerinnen im Rollstuhl hereingeschoben oder an der Hand hereingef├╝hrt wurden. Nur drei oder vier konnten noch ohne Hilfe ihre Pl├Ątze einnehmen. Ich begr├╝├čte jeden einzeln mit Handschlag und wurde beinahe enthusiastisch aufgenommen.

Nach der Begr├╝├čung begann ich mit meinem Walzertanz.
Und ich merkte sofort, dass der Funke sprang!
Ich wiederholte den Refrain ├Âfter als geschrieben und drehte mich zu allen Seiten. Und ja, sie wippten tats├Ąchlich mit!

Dann die Pendeluhr, auch hier war noch Schwung und Bewegung drinnen.

Eigentlich begann ich dann erst mit der „Lesung“.
Aber da war das Interesse der H├ÂrerInnen schon gut bei mir.

Ich kann sagen, die Lesung war genauso, wie ich sie mir vorgestellt, mir gew├╝nscht hatte.
Ich suchte immer Augenkontakt, ging auf die einzelnen H├Ârerinnen zu (in der ersten Reihe sa├čen keine M├Ąnner – es waren ja ├╝berhaupt nur drei da) und las sie direkt an. Ich unterst├╝tzte mit K├Ârpersprache.

Und ich merkte deutlich, wie sehr sie dabei waren. Manchmal sagten sie auch etwas dazu. Wiederholten ein Wort oder eine Zeile. Kopfnicken war das Mindeste.
Einzig der Herr in der zweiten Reihe g├Ąhnte immer laut. Aber er schien auch verschnupft zu sein, hielt sich dauernd ein Taschentuch vor die Nase …

Dann bekam eine der Damen Durst und verlangte nach Wasser. Da machten wir alle eine kleine Trinkpause.

Gest├Ąrkt ging es dann ins Finale. Und es war wie vorher. Das Interesse war da und wir hatten einen guten Draht zueinander.
Zuletzt las ich dann noch Wichtig! und dabei ging ich wirklich bei jeder Zeile zu einer der Damen und las sie direkt an. Das war so, ja wichtig! Und wirklich unglaublich ber├╝hrend.

Zu guter Letzt verabschiedete ich mich wieder per Handschlag und fragte nat├╝rlich auch, wie es gefallen hatte. Und von den Antworten und Reaktionen werde ich noch lange zehren.

Ja, das Projekt hat sich gelohnt! Und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, sich ein bisschen mit alten Menschen auseinanderzusetzen und zu besch├Ąftigen! Da bekommt man sehr viel zur├╝ck!

lesung frauenkirchen