an deiner brust

an deiner brust
spüren sich die tage an
wie seit jahrzehnten

immer wieder
kehre ich zurück an diesen ort
um liebe zu spüren
ein licht anzuzünden

um das dunkel zu erhellen
in welchem die welt
sich dreht

sterne zu erblicken
die von der ausdünstung
der unfreien
vernebelt werden

dann entfachen wir ein feuer
das nicht nur unsere herzen
erwärmt

und wälzen uns in seiner hitze
der ewigkeit des einsseins
entgegen

 

 

Der Traum vom Frieden

Ich trat vor die Tür. Weite schob sich in mein Blickfeld.
Nur zaghaft wagte ich einen ersten Schritt.
Die Freiheit winkte mir. Mit ihrer weißen Fahne.
Ließ eine Taube auf. Den Friedenszweig im Schnabel.

Ich begann zu laufen. Immer schneller.
Bis ich abhob. Und unter den Fittichen des Friedens
in die Freiheit schwebte.

 

 

 

Das Geschenk

Ich ging.
Einfach so. Dahin.
Er kam auf mich zu.
Von weitem sah ich sein Lächeln.

Er ging.
Einfach so. Vorbei.
Verwirrt blieb ich stehen.
Drehte mich um.

Er stand hinter mir.
Hielt mir sein Lächeln entgegen
und sagte:
Ich schenke es dir. Jeden Tag.
Wenn du mit mir kommst.

Und ich ging.
Einfach so. Mit ihm.

 

 

13 Fragen an den Hausverstand

Seltsame Gedankenmuster durchziehen die Gesellschaft. Und wie so oft, kann ich die wenigsten davon nachvollziehen. Jenseits von allen wissenschaftlichen Standpunkten für oder wider dieses oder jenes, und die wir alle miteinander nicht durchblicken KÖNNEN, gibt es Fäden, die sich durch das Geschehen ziehen, die jedem Hausverstand die Grausbirnen aufsteigen lassen. Zumindest meinem …

 

  1. Wieso liegen die Infektionszahlen derzeit über jenen des Vergleichszeitraums des vorigen Jahres, als die dritte Welle anlief?
    Millionen sind geimpft! Noch mehr Millionen sind getestet. Und die Leut wurden getrackt und in Quarantäne geschickt, wurden bis zum Stuhlgang kontrolliert, und von Lockdowns heimgesucht, usw.
    Ergebnis? Gleich null, sogar bis minus null.

  2. Voriges Jahr um diese Zeit gab es noch gar keine Geimpften.  Also eindeutig wesentlich mehr Ungeimpfte als heuer. Wie wirkt sich die Impfung also auf das Infektionsgeschehen aus? Positiv? Höchstens im Sinne von infektiös.

  3. Wieso wird davon ausgegangen, dass Ungeimpfte sich leichter infizieren können. Wenn doch bereits offiziell zugegeben wird, dass sich Geimpfte in nahezu gleichem Ausmaß anstecken können?

  4. Wieso wird davon ausgegangen, dass Leuten, die sich nicht impfen lassen, die Gemeinschaft egal ist? Wieso müssen sie ihre Solidarität, trotz Möglichkeit gesundheitlichen Schaden zu nehmen, beweisen?

  5. Wieso wird davon ausgegangen, dass Ungeimpfte automatisch die Gesellschaft gefährden? Liegt es denn nicht zuerst an den Lebensumständen derselben, bzw. wie sie sich in Gesellschaft bewegen und benehmen? Wieso sind alle automatisch Spreader? Auch wenn sie gesund sind und nur getestet unter Leute gehen, bzw. FFP2-Masken tragen?

  6. Wieso ist es den Leuten egal, dass ein „Gamechanger“ angekündigt wurde. Der nun nur eine interessante, aber ziemlich uneffiziente Facette ins Game brachte aber sonst nix.
    Ja, selbstverständlich kann man nie davon ausgehen, dass 100%ige Sicherheit erreicht werden hätte können, aber nur 30 %? Und da noch mit der Zeit die Wirkung nachlässt. Ist schon wenig, oder?

  7. Wieso ist es für Geimpfte wesentlich, dass sie von Ungeimpften nicht angesteckt werden wollen. Wieso ist es ihnen aber egal, dass sie von Geimpften angesteckt werden können? Gleich und gleich gesellt sich gern, oder wie?

  8. Wieso ist ein Argument gegen das Testen, dass es „nur einen momentanen Status abbildet“? Ja aber ist denn nicht genau der relevant, wenn ich eine Veranstaltung besuche oder in ein Restaurant gehe. Dass ich in diesem Augenblick nicht ansteckend bin, was man ja von einem Geimpften nicht eindeutig sagen kann.

  9. Wieso kommt man nach 70 Millionen Tests zu der Entscheidung, dass der Test nicht effizient genug ist? Oder nach zig Millionen aufgezwungener Masken, dass diese anscheinend nicht die gewünschte Wirkung erzielt haben?
    Was wird man wohl nach 20 Millionen Impfungen (erster, zweiter, dritter Stich) erkennen, bzw. zugeben müssen?
    Denn bereits zu Beginn der Testaktionen waren ja viele Stimmen laut, dass die Tests zu ungenau und dgl. sind. Aber damals wurde das einfach weggewischt. Es musste einfach hurtig drauflos getestet werden. Und zwar auch damals schon JEDE/R, stand ebenfalls ein TestZWANG im Raum.

  10. Es hat sich weltweit gezeigt, dass Covid keine zwingend tödliche Krankheit ist, wie so manche andere. Die Fälle mit schwerem Verlauf stehen einer ungleich höheren Zahl von Fällen mit mildem, sogar asymptomatischen Verläufen gegenüber.
    Wie wir wissen, kann jede Krankheit schwere Verläufe haben. Auch ein Wespenstich.
    Also warum winkt man dauernd mit der Fahne, auf der geschrieben steht, dass besonders die Ungeimpften – und natürlich diejenigen, die von UNgeimpften angesteckt werden – Todeskandidaten sind?

  11. Wieso fällt viel zu wenigen auf, dass wir nichts, aber auch schon gar nichts von Medikamenten zur Behandlung erfahren? Alles nur Impfen, Impfen, Impfen. Mir erscheint logisch, dass viel weniger Geschäft damit gemacht werden würde, wenn tatsächlich nur die Kranken behandelt würden. Nein?

  12. Wieso wurde das Gesundheitssystem nun wieder nicht darauf vorbereitet, dass es eine neue Welle geben würde? Weil es einfacher und für die Politiker selbstbeweihräuchernder ist, den Ungeimpften die Schuld dafür zuzweisen?

Es gibt noch so viele Punkte, wo die Perspektiven eindeutig manipuliert sind und deshalb das naheliegende gar nicht mehr gesehen wird. Dauernd fallen mir noch welche ein, aber fürs erste lass ich die jetzt einmal stehen. Fürs Erste erscheint mir das genug …

Oder vielleicht doch noch eine Frage:
Wieso ist man ein/e nichtreflektierende/r Verschwörungstheoretiker/in, wenn man sich all diese Fragen stellt?

 

Vom Überleben

Und dann schaue ich auf den Kalender. Und ich sehe, dass ich in meinem achten Lebensjahrzehnt stehe. Und ich habe überlebt.

Und zwar alles, was mir bisher in den Weg getreten ist. Alles, was mir an Prügeln vor die Füße geworfen wurde. Alles, was ich selbstverschuldet an mir angerichtet habe. Aber auch, was andere an mir anrichteten, bevor ich es erkennen konnte. Denn später ließ ich es nicht mehr zu.

Mein Leben war nicht leicht und luftig, nicht rund, nicht angstfrei. Das Alter hat mich befreit. Deshalb liebe ich es so.

Und dann kommen Leute, die glauben, sie müssten mir sagen, was ich tun müsste, um zu überleben.

Doch ich weiß zu gut, dass ich vieles überlebt habe, weil ich Medikamenten und auch so manchen Ärzten ausgewichen, manchmal sogar davongelaufen bin. Es gab nur wenige, denen ich vertraute. Und diese haben mich dann auch bei meinen Überlebensritualen unterstützt.

An dieser Stelle Dank dafür!

Ich habe überlebt, weil ich materiell aus dem Nichts kam und wusste, dass nur, was ich mir selber schaffen konnte, für mich von Bedeutung sein würde. Selbst wenn es wenig und unspektakulär wäre. Ich arbeitete viel und war zufrieden. Und bin es immer noch. Zufrieden mit dem was mir das Leben gab und gibt. Weil ich nicht darauf vertraue, was irgendwelche Kakophonier als das Ziel im Leben hinausschreien und das aufgeblasene Konsumgetue in meinem Sein eine weit untergeordnete Rolle spielt.

Deshalb bin ich für Erspressungen nicht die richtige Partnerin.

Doch jetzt kommen Leute, die mir sagen wollen, wie ich überlebe.

  • Ich müsste irgendwelchen windigen Pharmalobbyisten gehorsam folgen.
  • Oder korrupten Politikern, die ohne jegliche Erfahrung im Überleben, über das Volk hinwegstürmen.
  • Sogenannten Experten, deren Expertisen nur durch Honorare zustandekommen.
  • Der Mehrheit hinterherrennen, die zu allen Zeiten zu bequem war, um eigene Überlebensstrategien zu entwerfen und sich lieber dubiosen Führern überließ.
  • Genussabhängigen und Medikamentenjunkies.
  • Nachplapperern und Selbstverantwortungsverweigerern, die Schutz unter den Fittichen der Masse und Machthaber suchen.

Ich habe überlebt! Ich weiß, wie es geht. Und wenn es einmal nicht mehr geht, dann habe ich GElebt.

Mein Leben, nicht eins, das man mir aufs Auge oder sonstwohin drücken wollte. Und ich war gesund, zufrieden und unabhängig. Auf jeden Fall schon mal bis in mein achtes Lebensjahrzehnt.
Warum also sollten nun Abhängigkeit und Unterordnung plötzlich Lebensqualität für mich darstellen?

Nein danke! Euch, die ihr so um mein Überleben besorgt seid, aber die ihr gar keine Ahnung vom Überleben habt, weil ihr euer Leben so bereitwillig aus der Hand gebt, und denen freudig folgt, die euch ans Bein pinkeln und erklären, es sei warmer Regen.
Auf diese Weise möchte ICH nicht überleben.