Schlagwort: lyrik
bekehrt
und da war
dieses lachen
mit einem mal
drehte sich die welt
in die andere richtung
ich stand
mit meinem köfferchen
auf dem bahnsteig
und wartete
auf dich
© evelyne w.
eingefangen
in meinem kopf
rennen die worte
her und hin
auf und ab
drunter und drüber
manchmal fange ich eines
wenn ich es
aus der nähe betrachte
heißt es immer
du
© evelyne w.
zeitknitter

© evelyne w.
leg meine hand an deine wange
leg meine hand an deine wange
als kind schon hab ich das geliebt
immer hast du dann gelächelt
tust es auch jetzt mit leerem blick
stumm sitzen wir nebeneinander
die worte finden dich nicht mehr
ich mag die augen nicht abwenden
dein anblick bringt dich nah zu mir
ich sehe dich wie niemand anderer
für mich bist du nicht alt und grau
die schönste warst du für das kind
dein kind bin ich auch heut als frau
die menschen können nicht verstehen
was du in den momenten gibst
dass neben dir ich ruhig werde
weil mir die stille liebe spricht
sie alle sehen nur dein leiden
spüren nur ihre eigene angst
ihr menschenbild wird unmenschlich
dein leben zum unwert verdammt
leg meine hand an deine wange
fühl meine haut aus deiner haut
erinnere mein herzgewebe
das dich mit anderen augen schaut
© evelyne w.
das lächeln der weihnacht

wenn sterne fallen
aus dunkler nacht
um wege zu erleuchten
und sich die wärme
weiß und weich
über das land breitet
wenn aus den glocken
der jubel läutet
ihn zu erhören
und in den lüften
die botschaft weht
die uns befreit
wenn sich der himmel öffnet
um uns zu zeigen
gottes angesicht
dann hat das lächeln
der weihnacht
uns erreicht
© evelyne w.
Mein Wunsch für dich:
Lächelnde Weihnachten!

wirf ab die last
wirf ab die last
erschaffe
sinnlichkeit
veränderung
befriedigung
bewirke
freiheit
die aus der liebe wächst
so höre
das glöckchen
das die weihnacht
einläutet
© evelyne w.


