
ohne dich
wenn meine arme
sich recken wie maste
die ohne segel
nicht in die winde gleiten
wenn meine beine
sich drehen wie felgen
die ohne reifen
nicht an ihr ziel kommen
wenn mein mund
sich höhlt wie eine grotte
die ohne wasser
nicht ihren namen trägt
dann bist du viel zu weit
von mir entfernt
wie mein leben
das ohne dich
nicht leben kann
© evelyne w.
aufgerollt
in der hängematte
unter den nachtbäumen
rollen meine träume
von links nach rechts
von rechts nach links
der wind wird still
und meine träume
rollen
auf dich
© evelyne w.
liebe freunde
im augenblick bin ich wieder am experimentieren.
meine gedanken laufen derzeit ein wenig abstrakter als sonst.
ich finde so etwas immer sehr spannend. und will die stunde der „gunst“ nützen.
seid also nicht verstört, wenn ihr in naher zukunft ein paar seltsam anmutende texte hier findet. zum besseren erkennen kriegen sie auch ein eigenes erscheinungsbild. damit ihr sie nicht unnötig lesen müsst, wenn euch das nicht interessiert.
ich verspreche aber, dass ich dazwischen auch immer von mir erwartetes bringe. denn meine gefühlsausdrücke schlagen sich noch immer in poesie nieder.
nur mein hirn experimentiert 
aber vielleicht haben wir ja auch miteinander spaß daran.
ich würde mich freuen!
28.11.2013
einblick
der ausblick heute nebelfrei
zeigt klar den grund
auf dem mein leben fußt
an jenen tagen
wo grau der dunst
sich über den boden wälzt
findet mein schritt
diese erinnerung
© evelyne w.




