
zu wissen
dass das leben gut ist
und die liebe hält
egal ob sich
das außen sperrig gibt
zu wissen
dass die hoffnung
viel mehr ist
als ein unerfüllbarer traum
und im gefühl
die wahrheit liegt
zu wissen
dass das glück
ein vogerl ist
das nur dem zufliegt
der es zu füttern versteht
das ist das wissen
meiner jahre
von dem ich gerne
meine lieder singe
mit anhören 🙂
wo kann ich weihnacht suchen.
in dieser zeit.
wo die liebe
auf dem altar
des hasses geopfert wird
unsere schöne welt
auf dem altar der gier
verschlungen wird
wo sich die menschlichkeit
unter den altären
manipulierter angst versteckt
wo kann ich weihnacht finden.
immer in mir selbst.
in meiner liebe
in meinem blick auf diese welt
in der freiheit meines herzens
und in dem sinn
den du mir gibst
man sagt
die hoffnung
stirbt zuletzt
doch vom sterben
ist noch lange
nicht die rede
von hoffnung
jeden tag

aus dem tunnel der angst
wankt bleichgesichtig
die hoffnungslosigkeit
am ausgang fällt sie auf die knie
reißt sich die losigkeit
vom leib
und blüht
den blick zur sonne
als blume der erwartung
in den frühling
© evelyne w.
ich höre sie
all die worte
die du jetzt
nicht sagst
ich sehe sie
aufsteigen wie störche
mit schwerem flügelschlag
beginnen
um in den höhen
elegant zu gleiten
in ihrem nest
brüten und füttern
um großzuziehen
gedichte deines lebens
© evelyne w.
was hörst du dort?
mein flüsterndes
bei dir sein?
das summen
der tragflächen
unserer poesie?
ich fliege
mit dir
wohin die nacht
auch unser licht
steuern mag
© evelyne w.
lass
dem schmerz die tränen
fluten der hoffnung wort
an wimpern
kränze die wir winden
zu den weißen kleidern
der auferstehung
unserer poesie
© evelyne w.