unmöglich

bilder, die sich unter die haut brennen
und dort nie vergehen
sich in träumen herumwälzen
keine worte hervorbringen
und sich dennoch ausdrücken müssen
weil es unmöglich ist sie zu beschreiben

schreie, die bilder mit blut färben
und seen der angst blickdicht machen
die ufer der träume überfluten
und sich über die tage ergießen
weil es unmöglich ist zu verstummen

tränen, deren salz
immer wieder
die offenen wunden der hilflosigkeit vereitert
weil es unmöglich ist sie zu heilen

 

 

Die Ente der Hedi P.

Hab eine – wie ich finde – höchst originelle Geschichte für euch.
Ich hab wieder einen Roman geschrieben. Das an sich ist nicht besonders originell, ich schreib ja dauernd irgendetwas. Aber in dem Roman geht es um ein kleines Mädchen, das nur ein einziges Spielzeug hat, nämlich eine kleine gelbe Plastikente. Die ist auch so ziemlich ihr einziger Kommunikationspartner. Die Geschichte handelt in weiterer Folge davon, welche Art großer Mädchen aus einsamen kleinen Mädchen leider werden können. Es ist wieder ein Krimi …

Ich selber hatte in meinem Leben noch nie eine Plastikente. Bis heute!

Ich habe von meiner Versicherung ein paar Wellnesstage im Hotel Larimar bekommen, ich habe diese Versicherung seit fast 50 Jahren, also da können die schon hin und wieder einmal ein bissl in die Tasche greifen. Und ich nahm die gleich in Anspruch, denn man weiß ja wieder einmal nicht, wie lange man noch verreisen kann 🙁

Als ich dorthin fuhr, haben mir gerade noch ein paar Absätze im letzten Kapitel gefehlt.
Nun tu ich ja nicht fernsehen und wenn ich den ganzen Tag außer schwimmen und lesen nicht viel mache, muss ich ja nicht auch noch des Nächtens lesen. Abgesehen davon, ist das Schreiben für mich ja größtenteils eher Hobby als unangenehme Aufgabe. Also habe ich mein Notebook mitgenommen, das Geschehen beim Schwimmen noch fertig ausgetüftelt und tatsächlich dort den letzten Punkt unter das Manuskript gesetzt.

Als ich zur Rezeption kam, um auszuchecken, bekam ich ein kleines Gastgeschenk zur Erinnerung: Eine süße kleine gelbe Plastikente!
Na, ist das eine Geschichte? Und wenn das kein gutes Omen ist, dann weiß ich nicht …
Ein Maskottchen hat meine Hedi jetzt auf jeden Fall für ihre Reise in eine eventuelle Öffentlichkeit.

 

die ente der hedi p.

 

 

Wer sind sie?

Wer sind sie? Diese Leute.
Die ihren Mist in die Landschaft werfen.
Meere mit Plastik zumüllen.
Menschen Hilfe verweigern. Sie mutwillig dem Tod aussetzen. Schweren Krankheiten und großer Not. Kinder verhungern lassen.
Die Tiere martern. Um ihr krankes Fleisch zu essen.
Zum billigsten Preis.
Die Obst und Gemüse tausende Kilometer anreisen lassen.
Künstlich halbreif gehalten. Um den Überfluss in Mülltonnen zu versenken.
Die an ihrer Gesundheit täglich Raubbau begehen.
Mit krankmachendem Essen, Rauchen, Drogen- und Medikamentenmissbrauch.
Die zerrissene Kleider tragen. Als obszönen Modegag.
Zum teuersten Preis.
Die Gärten zu Steinwüsten umbauen. Das Land versiegeln.
Wälder abholzen. Sich die Erde unter dem eigenen Hintern abgraben.
Die Führern zujubeln, die ihnen all das ermöglichen und erhalten.
Obwohl diese sie arm machen, um sich und ihren Kumpeln ein schönes Leben zu bereiten.
Das Volk entzweien. Hass säen. Angst schüren.
Menschen entwerten, sie einpferchen, isolieren, diffamieren, vernadern, aussortieren.
Die mit der Meute hecheln. Unreflektiert Lügen verbreiten.
Wer sind sie? Diese Leute.
Ich muss damit leben, dass mehr als die Hälfte der sogenannten Zivilisationsgesellschaft verantwortungslos und dumm ist. Dass ihre Gesellschafter die Welt zerstören.
Ich muss damit leben. Denn ich bin ein Mensch und somit Bestandteil der Menschheit. Und es gibt nur eine. Noch. Noch gibt es sie.
Aber ich werde mich niemals mit ihnen verbünden. Mich nicht von ihnen mit- oder hinunterziehen lassen.
Ich werde weiterhin selbst denken und mir mit meiner Liebe helfen.
Zum Leben, zu Menschen, zur Natur. Zu Gott und der Welt.
Doch wer sind sie? Diese Leute.
Die der Welt dieses Gesicht geben, das sie derzeit trägt.
Sie sind rund um mich. Ich sehe sie täglich.
Und dennoch weiß ich nicht, wer sie sind.
Weil sie Masken aufsetzen, wenn sie Menschen treffen.
Um in der Attitüde von selbsternannten Verantwortungsträgern aufzutreten.

 

Von der Anmut des Lebens

Das Leben ist anmutig?
Ja. Das Leben schreitet einher auf leichten Füßen. Es trägt ein Füllhorn unter dem Arm, winkt nach links, winkt nach rechts und streut Geschenke auf den Weg. Es neigt den Kopf voll Demut über sein Sein.
Erst der Mensch macht das Leben plump. Schwer. Wirft mit Steinen.
Steine auf meinem Weg. Menschen wie Steine. Plump und schwer. Steine an den Füßen, Steine in den Händen, Steine in den Herzen und in den Gedanken. Ohne Demut.
Der Tanz macht das Leben anmutig. Der Tanz über die Steine hinweg in die Farben des Lebens. Die Anmut neigt den Kopf in Demut, tanzt mit bewegten Händen und leichten Beinen. Sie färbt die Steine bunt und erfreut sich an der Leichtigkeit des Seins.

 

anmut

 

Raumschiff Erde an die Menschen

Es fasziniert mich immer mehr, dass die Leute wirklich glauben, mit einer Tracing App und ein paar Masken ist dem wirklichen Problem beizukommen. Oder einer Impfpflicht.
Das Virus wird mutieren und es wird uns ein neues heimsuchen. Denn der Raubbau, den wir an der Welt begehen, schafft neue Bedingungen. Aber die Konstitution des Menschen kommt da nicht so schnell mit. Das Immunsystem des Menschen ist durch die Zerstörung lebenswichtiger ökologischer Grundlagen und Wirkungsweisen nicht mehr in der Lage, ihn ausreichend zu schützen.
Und – die Welt wehrt sich. Gegen die Menschen.

 

Dirk Steffens sagte bei Markus Lanz:
Zoonosen die von Tieren auf den Menschen überspringen, haben auch immer eine Umweltdimension und eine Seuche ist auch immer eine Umweltkrise. Wer die Natur zerstört, erhöht die Wahrscheinlichkeit von Pandemien.

 

dirk steffens

 

Martin Sprenger bei Peter Pelinka:
Wir haben ein Risiko, das die Medien und alles dominiert, als wäre es das einzige Risiko. Doch das bedeutendste Risiko ist die Klimakrise. Wir ruinieren das Raumschiff Erde, die ganzen lebenserhaltenden Systeme, wir steuern in Richtung einer Erde, die immer lebensfeindlicher wird. Und auch die Pandemie ist nur ein Symptom der Klimakrise.

 

martin sprenger

 

Und Martin Sprenger sagte auch:
Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind mehr gesunde Lebensjahre in Österreich verloren gegangen als durch die Pandemie selber. Die Nebenwirkungen überwiegen deutlich.

Wie man weiß, auch meine Meinung …