an manchen tagen
strömt das unbekannte
in die finger mir
das aus abgründen
steiler aufsteigt
und aus lichten höhen
immer tiefer fällt
als das
was ich gerade denke
© evelyne w.
an manchen tagen
strömt das unbekannte
in die finger mir
das aus abgründen
steiler aufsteigt
und aus lichten höhen
immer tiefer fällt
als das
was ich gerade denke
© evelyne w.
als ich die liebe rief
lief sie auf mich zu
und flüsterte mir ins ohr:
jetzt musst du mich
nur noch sehen
© evelyne w.
in meinen tag
gleitet dein traum
ich erwache in der wärme
seines atems
meine hand sucht die deine
und mein traum
wird wahr
© evelyne w.
Weitere Inspiration gab mir die Künstlerin Cleo Ruisz durch ihre Fotoserie für die sie eine pinke Feder in verschiedensten Zusammenhängen fotografiert hat. Wir haben damit ein Projekt gestartet, über das ich beizeiten berichten werde. Fürs erste darf ich die gemeinschaftlichen Sujets veröffentlichen. Einfach zum Genuss für meine LeserInnen.

und da ist dieses windrad
in meinem kopf
und es windet mich
es windet mich
bis ich mich winde
und meine windungen
mich rädern
© evelyne w.
legte die freude auf die geburt
des menschenkindes
stille und einkehr über die welt
oft nur kurz
aber spürbar
immer wieder ein hauch
der mich streifte
von frieden
von hoffnung
von miteinander
hände öffneten sich
um zu geben
als ich weihnachten liebte
musste ich mich nicht fragen
was haben die menschen
aus der weihnacht gemacht?
© evelyne w.
ein gaukler bin ich.
flattere.
mit bunten flügeln
über die wüsten der welt
schaukle.
mit beschwingten augen
zu den rhythmen der
trommeln der finsternis
tanze.
mit glöckchen am schuh
an den kratern der vulkane
meiner angst
© evelyne w.
ich liebe den duft
von möglichkeiten
jeden morgen
der mit dem atem
der freude
auf den neuen tag
in meine sinne steigt
und mir die welt
öffnet
© evelyne w.