
in meinen tag
gleitet dein traum
ich erwache in der wärme
seines atems
meine hand sucht die deine
und mein traum
wird wahr
© evelyne w.
Weitere Inspiration gab mir die Künstlerin Cleo Ruisz durch ihre Fotoserie für die sie eine pinke Feder in verschiedensten Zusammenhängen fotografiert hat. Wir haben damit ein Projekt gestartet, über das ich beizeiten berichten werde. Fürs erste darf ich die gemeinschaftlichen Sujets veröffentlichen. Einfach zum Genuss für meine LeserInnen.

und da ist dieses windrad
in meinem kopf
und es windet mich
es windet mich
bis ich mich winde
und meine windungen
mich rädern
© evelyne w.
legte die freude auf die geburt
des menschenkindes
stille und einkehr über die welt
oft nur kurz
aber spürbar
immer wieder ein hauch
der mich streifte
von frieden
von hoffnung
von miteinander
hände öffneten sich
um zu geben
als ich weihnachten liebte
musste ich mich nicht fragen
was haben die menschen
aus der weihnacht gemacht?
© evelyne w.
ein gaukler bin ich.
flattere.
mit bunten flügeln
über die wüsten der welt
schaukle.
mit beschwingten augen
zu den rhythmen der
trommeln der finsternis
tanze.
mit glöckchen am schuh
an den kratern der vulkane
meiner angst
© evelyne w.
ich liebe den duft
von möglichkeiten
jeden morgen
der mit dem atem
der freude
auf den neuen tag
in meine sinne steigt
und mir die welt
öffnet
© evelyne w.
das glück ist
wo ich bin
ich pflücke es
mit beiden händen
streue seine samen
auf den weg meines lebens
an seinen rändern
ein blühen
üppiger dankbarkeit
und der fluss der liebe
flutet die wurzeln
meines seins
© evelyne w.

der herbst trägt
noch ein sommerkleid
grün schwingt es in den reben
die trauben schmiegen
ihre wangen an sonnenfinger
zwischen die rieden
knüpft die malve
ihre teppiche
nur leicht der wind
doch wühlt im see
er hoch den schlamm
weht seine würze
über die hänge
der frühe abend
legt sich als ahnung
auf das land
© evelyne w.
will nah mir sein
mich spüren
ertragen
mich bewegen
ohne angst
vom schmerz mir
nicht die freiheit
engen lassen
jahrzehntelange
starre aufzubrechen
kann sehr weh tun
doch
die belohnung ist
leben.
© evelyne w.