die wölfin
streunt.
allein.
entfernt vom rudel
dreht sie
ihre runden.
sucht futter.
füttert.
frisst.
einsam.
© evelyne w.
es neigt der herbst
sein haupt zu mir
sein lächeln
erzählt von wilden blumen
der erinnerung
und mahnt
zum festen schuhwerk
die zeit des barfuß
tanzens auf den wiesen
ist vorbei
© evelyne w.
und gäbe es deine liebe nicht
dann wär mein leben
eine suche
nach deinem morgenkuss
nach deiner hand
die stützend meinen tag begleitet
nach deinem lachen
das dem glück
erst seinen namen gab
und gäbe es meine liebe nicht
dann wär mein leben
eine suche
nach dem erkennen
deiner liebe
© evelyne w.
geweitete tage
liegen an den rändern
ihrer blassen nächte
in lang getragenen schuhen
läuft es sich bequem
hin und wieder
werfe ich sie
dennoch von mir
und tanze barfuß
über die wiese
in deinen augen
© evelyne w.
an manchen tagen
zerplatzt der regen
auf dem schirm
über der sonne
an anderen
fülle ich erinnerungen
in ein glas
und trinke mir
die zukunft
sonnig
© evelyne w.
verdiene glück
indem du deinem tag
liebe schenkst
sie auf die wege streust
wo menschen
auf dem eise fallen können
das jene in die welt frieren
für die der hass
den tag bestimmt
© evelyne w.

ausgeliefert
sich zu fühlen
lässt uns erstarren
und bringt uns kälte
nicht der winter
die freiheit trägt
nicht nur luftig
leichte sommerkleider
sie trägt ein
wissend herz
im schutze
unserer hände
wärme
© evelyne w.