
wenn die hölle
ihre flammen
aus dem himmel schleudert
regnet es blut
auf der erde
© evelyne w.

wenn die hölle
ihre flammen
aus dem himmel schleudert
regnet es blut
auf der erde
© evelyne w.
ganz tief drinnen
dieser funke
an winterstarren tagen
glüht er löcher
in das eis
durch welche
deine blicke
wärmen
© evelyne w.
zum himmel gebogen
erscheint das lächeln
meiner winterseele
sie trägt einen kranz
aus schneekristallen
der in der herberge
deiner gedanken
schmilzt
zu freudentränen
des erkennens
© evelyne w.
das neue jahr
trägt einen rucksack
und schwere stiefel
um auf dem glatten weg
weiter zu gehen
mit den geschenken
der vergangenheit
die uns ernähren
bis wir barfuß
durch die felder
der gegenwart laufen
ohne gepäck
© evelyne w.
Was für ein Jahr!
Wie oft
War es doch wunderbar!
Ich habe geliebt
Ich habe gelacht
Hab Spaß gehabt
Und auch gemacht
Ich habe gehofft
Ich habe geträumt
Und ich hab
Einiges nicht versäumt
Was für ein Jahr!
Wie oft
War ich doch undankbar!
Ich habe gefordert
Ich habe gezankt
Hab Unsinn gemacht
Unsinniges verlangt
Ich habe gehadert
Ich habe gestritten
Und ich hab
Manchen Zweifel geritten
Was für ein Jahr!
Und doch
Es war wunderbar!
Ich hab’ nichts bereut
In vielem Sinn gefunden
Es gab glückliche
Und auch traurige Stunden
Hab’ aus Liebe gelitten
Doch auch aus Liebe gebebt
Und weiß am Ende des Jahres:
Ich habe gelebt!
© evelyne w.
<p

Das Neue Jahr
ist nur ein Tag
Doch jeden Tag
beginnt
ein neues Jahr
Die Liebe lebt
im Hier und Jetzt
In der Vergangenheit
ist sie vorbei
Und in der Zukunft
vielleicht schon tot
Deshalb beginne
jeden Tag
ein neues Jahr
In Liebe
© evelyne w.
frieden und liebe
für das neue jahr
das sind meine wünsche für euch!
(und für mich …) 
Nenne mich irgendwie. Doch nenne mich. Sag nicht einfach du. Oder Sie. Oder sie.
Ich will nicht im neutralen Schatten der Menge mich an Mauern ranken. Ich will blühen als das, was nur ich blühen kann. Im Ich-Rot und im Ich-Blau will ich mich auf dem Ich-Grün meines Stängels entfalten und von dir erkannt werden. Nicht rot wie eine Rose und nicht blau wie ein Vergissmeinnicht. Vergiss mich nicht im Anblick meiner Farben. Nenne sie irgendwie. Doch nenne mich.
© evelyne w.