Silvester-Resümee

feuerwerk

Was für ein Jahr!
Wie oft
War es doch wunderbar!

Ich habe geliebt
Ich habe gelacht
Hab Spaß gehabt
Und auch gemacht
Ich habe gehofft
Ich habe geträumt
Und ich hab
Einiges nicht versäumt

Was für ein Jahr!
Wie oft
War ich doch undankbar!

Ich habe gefordert
Ich habe gezankt
Hab Unsinn gemacht
Unsinniges verlangt
Ich habe gehadert
Ich habe gestritten
Und ich hab
Manchen Zweifel geritten

Was für ein Jahr!
Und doch
Es war wunderbar!

Ich hab’ nichts bereut
In vielem Sinn gefunden
Es gab glückliche
Und auch traurige Stunden
Hab’ aus Liebe gelitten
Doch auch aus Liebe gebebt

Und weiß am Ende des Jahres:
Ich habe gelebt!

© evelyne w.

<p

das neue jahr

silvester

Das Neue Jahr
ist nur ein Tag

Doch jeden Tag
beginnt
ein neues Jahr

Die Liebe lebt
im Hier und Jetzt

In der Vergangenheit
ist sie vorbei

Und in der Zukunft
vielleicht schon tot

Deshalb beginne
jeden Tag
ein neues Jahr

In Liebe

© evelyne w.

frieden und liebe
für das neue jahr
das sind meine wünsche für euch!

(und für mich …)

 

 

Nimbus

 
Nenne mich irgendwie. Doch nenne mich. Sag nicht einfach du. Oder Sie. Oder sie.
Ich will nicht im neutralen Schatten der Menge mich an Mauern ranken. Ich will blühen als das, was nur ich blühen kann. Im Ich-Rot und im Ich-Blau will ich mich auf dem Ich-Grün meines Stängels entfalten und von dir erkannt werden. Nicht rot wie eine Rose und nicht blau wie ein Vergissmeinnicht. Vergiss mich nicht im Anblick meiner Farben. Nenne sie irgendwie. Doch nenne mich.

© evelyne w.

 

9.11.1989

 
lasst uns gehen
wohin wir wollen
dann kommen wir
auch gerne wieder

nur in der enge
des gefängnisses
sieht die freiheit
wie ein vogel aus

ist der mensch frei
sucht wände er
zum anlehnen
und türen
die er schließen kann

ein vogelhaus
ist kein nest

 

© evelyne w.