

auch wenn man es
vielleicht niemals gewinnen kann
ist ein spiel mit einem meister
doch lustvoller
als mit einem unkundigen
bei dem gefahr besteht
dass beide verlieren
wie hände sind wir
du und ich
die einander finden
vor dem herzen
um das des anderen
zu tragen weit
in diese zeit
die vor dem uns
nicht war
an meinen falten
sollst du mich erkennen
an den jahresringen
die meine augen schmücken
und an dem morsealphabet
das botschaften des lebens
auf meine handrücken gefunkt
jedoch den jugendglanz
in meinem blick nicht trüben
die seidne weichheit nicht aus
meinen fingern saugen konnte
aus meinen furchen
in den feldern der erfahrung
wächst starken stamms die liebe
aus dem boden den deine flut genährt
der allen wettern trotzte
um sichere ernte dir zu bieten
die uns im nahen winter
süßen genuss beschert
seelenspiegel
ohne wellengekräusel
stille
ohne weltgeflüster
süßmund
ohne honig ums maul
deine hand
auf meiner haut.
kein nichts.
der tag
küsst mein erwachen
und am abend
meinen schlaf
dazwischen
küsst
du
mich
kräuseln gedanken
meinen mund
locken ein lächeln
auf meine lippen
ein kleiner lufthauch
schenkt mir
sein großes ohr
ich küsse den wind.
mein lieblingswort ist
danke
und die besten momente
des tages sind
wenn es einfach in mir aufsteigt
durch meine adern strömt
sich in mir ausbreitet
und meinen geist erweitert
es macht mich glücklich
es macht mich reich
mein reichtum
benötigt keinen besitz
ich pflücke ihn mit den augen
trinke ihn mit den ohren
und fasse ihn mit dem herzen
danke.
und wieder
durfte ich einen wunderschönen
friedlichen tag erleben
die gnade
scheint mir unermesslich
und meine demut
ist maßlos