Die Ente der Hedi P.

Hab eine – wie ich finde – höchst originelle Geschichte für euch.
Ich hab wieder einen Roman geschrieben. Das an sich ist nicht besonders originell, ich schreib ja dauernd irgendetwas. Aber in dem Roman geht es um ein kleines Mädchen, das nur ein einziges Spielzeug hat, nämlich eine kleine gelbe Plastikente. Die ist auch so ziemlich ihr einziger Kommunikationspartner. Die Geschichte handelt in weiterer Folge davon, welche Art großer Mädchen aus einsamen kleinen Mädchen leider werden können. Es ist wieder ein Krimi …

Ich selber hatte in meinem Leben noch nie eine Plastikente. Bis heute!

Ich habe von meiner Versicherung ein paar Wellnesstage im Hotel Larimar bekommen, ich habe diese Versicherung seit fast 50 Jahren, also da können die schon hin und wieder einmal ein bissl in die Tasche greifen. Und ich nahm die gleich in Anspruch, denn man weiß ja wieder einmal nicht, wie lange man noch verreisen kann 🙁

Als ich dorthin fuhr, haben mir gerade noch ein paar Absätze im letzten Kapitel gefehlt.
Nun tu ich ja nicht fernsehen und wenn ich den ganzen Tag außer schwimmen und lesen nicht viel mache, muss ich ja nicht auch noch des Nächtens lesen. Abgesehen davon, ist das Schreiben für mich ja größtenteils eher Hobby als unangenehme Aufgabe. Also habe ich mein Notebook mitgenommen, das Geschehen beim Schwimmen noch fertig ausgetüftelt und tatsächlich dort den letzten Punkt unter das Manuskript gesetzt.

Als ich zur Rezeption kam, um auszuchecken, bekam ich ein kleines Gastgeschenk zur Erinnerung: Eine süße kleine gelbe Plastikente!
Na, ist das eine Geschichte? Und wenn das kein gutes Omen ist, dann weiß ich nicht …
Ein Maskottchen hat meine Hedi jetzt auf jeden Fall für ihre Reise in eine eventuelle Öffentlichkeit.

 

die ente der hedi p.

 

 

2 Gedanken zu „Die Ente der Hedi P.“

  1. Ich hatte mal einen großen Teddy, den ich sofort liebgewann. Er trug sogar ein Höschen, das ich dann trug, als ich so groß war wie er. Er war auch recht breit, und ich versuchte oft ihn zu drücken. Mit meinen Händchen, die im Verhältnis zu seinen Pranken ganz klein waren. Aber es ging nicht. Also, plapperte ich mit ihm. Über viele, ganz geheime Sachen. Er tat dann immer so, als verstünde er nicht. Aber ich wusste, er konnte mich seehr gut verstehen.. (;?
    Sorry, schon etwas spät.. (.?
    Merci, für deine schöne Antwort. Das bedeutet mir sehr viel! ?
    Gundelchen

    1. ja, als kind ist es wichtig, jemanden zu haben, dem man seine geheimnisse anvertrauen kann und der sie nicht weitererzählt.
      und meine hedi hatte eben leider keinen teddy …

      alles liebe für dich!
      deine lintschi

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