manche tage
filzen wie moos
neben der quelle
andere hüpfen
über die steine
fröhlich und frisch
und wieder welche
schlammen
den grund und boden
und sie versinken
in dunkler tiefe
eh aus den brunnen
man klares wasser
schöpft
© evelyne w.
manche tage
filzen wie moos
neben der quelle
andere hüpfen
über die steine
fröhlich und frisch
und wieder welche
schlammen
den grund und boden
und sie versinken
in dunkler tiefe
eh aus den brunnen
man klares wasser
schöpft
© evelyne w.
Dunkeltage,
dunkelduster, übellaunig
Filz und Moos
und sonst nix los,
machen träge,
müde, matt
doch helle Tage,
freudig hüpfend,
singend, springend,
jubilierend
tragen dich
zum Himmel hoch
Danke liebe Bruni! Für diesen schönen „Kommentar“!
Durch Deine Augen sehe ich Gedanken
– manchmal ein Blinzeln nur
am steilen Berg der Zeit.
Mit Deinem Herzen höre ich das Grollen,
durch das der Berg
in Rätseln zu Dir spricht.
Und wenn Du oben stehst so fühl ich
– es sind mein Herz und meine Augen,
die Welt ist klein
– und Du bist ich.
Danke lieber Michael! Dieses schöne Gedicht kann ich einfach nicht in den Kommentaren „verschimmeln“ lassen …
erwachen
und ein blick in mich
da lächelst du
hast keine angst
und keine schmerzen
die augen groß
und strahlend
jung
die dichten locken
in die stirn gezogen
du hebst den arm
ganz mühelos
und winkst mir zu
ich habe
deinen schlaf bewacht
sagst du
ich strecke mich
und liebe es
wieder dein kind zu sein
© evelyne w.
ich lege worte an dein ohr
die dich umarmen
mit dem klang
mit dem du
meine stimme färbtest
lege die finger an dein haar
die sanft dich streicheln
mit den kuppen
die du mit
meiner haut umspanntest
ich lege blicke in dein herz
um mit dir zu ertragen
deine angst
mit der du
meine augen füllst
und lege küsse auf deine stirn
die dir erzählen
von der liebe
die du
in mir finden wirst
© evelyne w.
eins sind wir
in dieser stille
in der
die worte flüstern
nur von herz zu herz
mein blick
dich taucht
in jugend
und in schönheit
ich spüre
fröhlich willst du sein
wenn du dem kinde
hinterher läufst
erreichst es nie
dein leben driftet ab
streut dich
in andere winde
ich sammelte dich ein
und nicht erst heute
und in dieser stille
© evelyne w.
wenn du gehst
dann kommst du zu mir
so nah wie damals
als ich in dir lag
dann liegst du in mir
unter meinem herzen
trage ich dich
auf dem
das du mir gabst
© evelyne w.