wenn du gehst
dann kommst du zu mir
so nah wie damals
als ich in dir lag
dann liegst du in mir
unter meinem herzen
trage ich dich
auf dem
das du mir gabst
© evelyne w.
wenn du gehst
dann kommst du zu mir
so nah wie damals
als ich in dir lag
dann liegst du in mir
unter meinem herzen
trage ich dich
auf dem
das du mir gabst
© evelyne w.
hör, meine stimme will dich wiegen
wo dich mein wort nicht mehr erreicht
will trösten dich in dunklem zagen
begleiten dich in sicherheit
hör, meine töne wollen dich locken
aus deiner angst vorm ungewiss
wollen mit dir schweben über die nebel
dorthin wo du geborgen bist
spür, meine hände wollen dich tragen
zu mir, in mich, weit weg vom weh
drum hör auf mich, auf meine stimme
auf der erlösung melodie
© evelyne w.
nein, meine liebe tropft nicht aus süßen worten
und nicht von dochten roter oder goldner kerzen
sie steigt auch nicht aus einem bad mit milch und honig
oder aus altrosa geschenkpapier
nein, meine liebe drängt sich in deine schatten
legt licht auf deine wege durch das moor
stetig umspült sie deine kiesel
doppelt das seil über den schluchten unter dir
meine liebe ist ein buch
das zu schreiben es sich täglich lohnt
© evelyne w.
in winterländern
drehtest du deine runden
nicht nur die zehen froren
auch dein wort blieb kalt
bleich ging die sonne
oft am tag schon unter
in meinem leib
fandst du dein sommerland
© evelyne w.
und da war
dieses lachen
mit einem mal
drehte sich die welt
in die andere richtung
ich stand
mit meinem köfferchen
auf dem bahnsteig
und wartete
auf dich
© evelyne w.
in meinem kopf
rennen die worte
her und hin
auf und ab
drunter und drüber
manchmal fange ich eines
wenn ich es
aus der nähe betrachte
heißt es immer
du
© evelyne w.

wenn sterne fallen
aus dunkler nacht
um wege zu erleuchten
und sich die wärme
weiß und weich
über das land breitet
wenn aus den glocken
der jubel läutet
ihn zu erhören
und in den lüften
die botschaft weht
die uns befreit
wenn sich der himmel öffnet
um uns zu zeigen
gottes angesicht
dann hat das lächeln
der weihnacht
uns erreicht
© evelyne w.
