das neue jahr
trägt einen rucksack
und schwere stiefel
um auf dem glatten weg
weiter zu gehen
mit den geschenken
der vergangenheit
die uns ernähren
bis wir barfuß
durch die felder
der gegenwart laufen
ohne gepäck
© evelyne w.
das neue jahr
trägt einen rucksack
und schwere stiefel
um auf dem glatten weg
weiter zu gehen
mit den geschenken
der vergangenheit
die uns ernähren
bis wir barfuß
durch die felder
der gegenwart laufen
ohne gepäck
© evelyne w.
Was für ein Jahr!
Wie oft
War es doch wunderbar!
Ich habe geliebt
Ich habe gelacht
Hab Spaß gehabt
Und auch gemacht
Ich habe gehofft
Ich habe geträumt
Und ich hab
Einiges nicht versäumt
Was für ein Jahr!
Wie oft
War ich doch undankbar!
Ich habe gefordert
Ich habe gezankt
Hab Unsinn gemacht
Unsinniges verlangt
Ich habe gehadert
Ich habe gestritten
Und ich hab
Manchen Zweifel geritten
Was für ein Jahr!
Und doch
Es war wunderbar!
Ich hab’ nichts bereut
In vielem Sinn gefunden
Es gab glückliche
Und auch traurige Stunden
Hab’ aus Liebe gelitten
Doch auch aus Liebe gebebt
Und weiß am Ende des Jahres:
Ich habe gelebt!
© evelyne w.
<p

Das Neue Jahr
ist nur ein Tag
Doch jeden Tag
beginnt
ein neues Jahr
Die Liebe lebt
im Hier und Jetzt
In der Vergangenheit
ist sie vorbei
Und in der Zukunft
vielleicht schon tot
Deshalb beginne
jeden Tag
ein neues Jahr
In Liebe
© evelyne w.
frieden und liebe
für das neue jahr
das sind meine wünsche für euch!
(und für mich …) 
du
der du
das weihnachtsfest
so weit entfernt
von mir begehst
denke
an der weihnacht sinn
und spüre dann
wie nah
ich bin
© evelyne w.

ein sinniges fest der liebe
wünscht euch
eure lintschi

Menschen die richtigen Bücher zu schenken, eine Kunst, die gar nicht so leicht ist. Wenn es gelingt, dann gehört das zu den persönlichsten Geschenken.
Habt ihr FreundInnen, die gerne Romane lesen, die ihre Spannung aus Situationen beziehen, in die jedermann rasch gelangen kann und dann sogar noch Lösungen anbieten? Mit alterslosen „HeldInnen“, in denen sich fast jeder wiederfindet. Romane mit Tiefgang, aber in Humor und Erotik verpackt … Dann … ja dann … hab ich was für Euch – meine psychologisch strukturierten „Liebes“romane:
Winterblüten
Und Lena liebt
Das Mutterweib
Da es bei Amazon angeblich derzeit nur mehr je 1 Stück gibt – beim Verlag könnt ihr sie noch für rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum bestellen. Und auf Wunsch auch signierte Exemplare bekommen.

Alle Jahre wieder …
öffne ich im Advent meinen Weihnachtslesungspodcast.
Wenn Ihr Freude an weihnachtlichen Texten habt,
dann lade ich Euch herzlichst ein,
Euch von mir vorlesen zu lassen.
Und ich erfülle auch gerne Vorlesewünsche.
Wer einen bestimmten Text vorgelesen haben will,
kann sich einfach bei mir melden.
Und das Lintschi-Christkind
kommt auf seiner Stimme angeflogen.

Ich wünsche uns allen eine liebevolle Weihnachtszeit!

liegt vor mir. Und ich freue mich schon sehr darauf!

Du musst toleranter werden. Sie kann es nicht mehr hören.
Sie ist nicht tolerant. Sie weiß es. Sie will es auch nicht sein. Toleranz hat sie vor vielen Jahren aus ihrem Leben gestrichen. Toleranz ist für sie der Kuhhandel der persönlichen Grenzen. Wer nicht über seinen Schatten springen kann, springt über den eines anderen, um seinen eigenen nicht mehr sehen zu müssen. Ich gebe dir Verständnis, um von dir ein Zugeständnis zu bekommen, für das, was ich mir selbst nicht zugestehe. Für das, wovon ich mich nicht selbst befreie.
Sie sucht die Freiheit. Die Freiheit ist nicht tolerant. Die Freiheit liegt in der Akzeptanz. In der eigenen, nicht in der, die wir von anderen fordern.
Das ist doch Wortklauberei. Toleranz, Akzeptanz … da ist doch fast kein Unterschied.
Doch, sagt sie. Die Toleranz ist das Lächeln über die Verbrüderung der Schwächen. Wer toleriert übernimmt keine Verantwortung.
Akzeptanz heißt, das Tun eines Anderen für diesen zu akzeptieren, aber für sich selbst eine Entscheidung zu treffen, was man mit dem Wissen des Akzeptierten macht. Da kann man über nichts hinweglächeln, worüber andere vielleicht weinen.
Ihre Verantwortungswelt ist schwarz oder weiß. Die Farben findet sie anderswo im Leben. Auch das Lächeln.
© evelyne w.
In ihrem Warten lag ihr Ich. Trockenen Fußes stieg sie aus dem Bad der Sehnsüchte und hüllte sich in die Geschmeidigkeit ihrer Haut. Ihr Haar floss in sanften Wellen unter seinen Händen . Mit dem Lachen perlte er Glanz auf ihre Lippen. An den Fingern trug sie Intensität und um den Hals ein Geriesel aus seidenen Spitzen. Er musste keinen Zucker in ihren Kaffee rühren, um den Morgen zu süßen. Sie brauchte keine Brille am Frühstückstisch, um Neuigkeiten zu erfahren. Verstehen lag sichtbar in der Luft.
Wenn er wiederkam, würde sie wieder schön sein.
© evelyne w.