nicht nur vom Hoppala 😉
Auch damit viel Spaß!
Endlich komme ich dazu, einen kleinen Bericht zu schreiben. Obwohl es eigentlich unbeschreiblich war.
Nahezu 100 Besucher (und 2 Hunde) kamen in das wunderbare Dorfmuseum und trugen mich durch meine Lesung, samt unglaublichem Hoppala. Manche von ganz schön weit her. Das beste Publikum der Welt feierte mit mir die Geschichte der Fanny, die mir so am Herzen liegt.
Ein kleiner Wermutstropfen: bei so vielen Besuchern ist es mir viel zu wenig möglich, mit allen ausgiebig zu plaudern. Auch bin ich dann so überdreht, dass ich sowieso nicht weiß, wie mir geschieht. Aber wenn ich mir die Fotos und Videos ansehe, dann weiß ich, es war nicht nur ein für mich so emotionaler Abend, sondern auch ein gelungener.
Ich bin sehr dankbar!
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Wahrscheinlich wird es auch ein Video geben. Aber das dauert noch. Hier jedoch ein weiterer Akt aus dem Peinlichkeiten-Kabarett der Lintschi W.
Aber wie gesagt, wenn man das beste Publikum der Welt hat, ist nicht einmal sowas ein Problem
Warum lässt du dir nicht die Oberlippe machen?
Wozu?
Du hast da ganz ordentliche Rüschen.
Na und?
Die muss man heutzutage nicht mehr haben.
Und was bringt es, keine zu haben?
Du siehst dann jünger aus.
Und was bringt es, jünger auszusehen?
Man muss heute nicht mehr so alt aussehen, wie man ist.
Warum soll ich nicht so alt aussehen, wie ich bin?
Weil es heute nicht mehr nötig ist.
Was ist heute nötig?
Es ist besser für die Psyche. Du fühlst dich dann als Frau besser.
Ich?
Ja.
Aber ich fühle mich super!
Du fühlst dich dann besser.
Besser als wer?
Besser als du dich jetzt fühlst. Weil du nicht mehr so alt aussiehst.
Aber ich bin so alt.
Das muss man doch nicht sehen.
Warum nicht?
Weil es nicht nötig ist.
Glaubst du, dass du dich besser fühlst als ich?
Ich hab mir die Oberlippe machen lassen.
Und nun fühlst du dich besser als ich?
Ich sehe jünger aus.
Aber ich fühle mich wohl in meiner Haut.
Ich natürlich auch.
Ah ja.
© evelyne w.
Hei, Ihr Lieben!
Vielleicht gibt es ja auch hier jemanden, der das schafft.
Ich lade Euch ein, zu einem netten kleinen Sonntagsausflug ins Burgenland
und da speziell ins Dorfmuseum Mönchhof
Am 5. Oktober 2014, um 18 Uhr
präsentiere ich dort mit einer Lesung meinen neuen Roman „Winterblüten“.
Die obige Einladung bitte ausdrucken und mitbringen,
sie ermöglicht den kostenfreien Eintritt in das Dorfmuseum ab 16 Uhr.
Es geht sich also ein schöner Rundgang
durch das so unglaubliche Museumsdorf aus,
dann werde ich mich bemühen, Euch mit meiner Lesung zu unterhalten
und im Anschluss gibt’s ein gutes Weinderl
und die berühmten „hsV-Schnittchen“.
Klingt doch nach erfreulichem Sonntagnachmittag/abend, oder?
Und ich würde mich sooooo freuen!

hab ich mein „nachwuchstalent“ bei der offenen bühne burgenland präsentieren dürfen. diesmal mit einem gastauftritt bei der summerstage in parndorf. und ein besucher hat mir diese fotocollage geschickt.
titel: lintschi in action!
. . . dort sollte man seeehr vorsichtig sein!
auch auf die gefahr hin,
dass ihr mein blog in zukunft meidet,
will ich euch doch an etwas teilhaben lassen, das mir vorige woche sehr viel spaß gemacht hat.
aber achtung!
wer empfindliche ohren hat, der soll gar nicht erst aufmachen. es besteht die gefahr von gehörsturz!
aber es war so ein witziger nachmittag im atelier MtR. eine handvoll lustiger damen bei kaffee und leckerem kuchen.
ich hab die leine aufgestellt – sie hat für die nächsten wochen hier ein superschönes zuhause –


und dann spontan ein paar „männerleins“ gelesen …
und wie man weiß, ist mir ja gar nichts peinlich 
wers als spaß nehmen kann, dem wünsch ich viel damit!
wie ihr sicher schon gemerkt habt, schreiben ist derzeit nicht in erwähnenswerter form bestandteil meines alltags. aber ich habe wieder gebastelt.
da die besucher immer wieder blätter von der leine zupfen wollten – ich diese aber nur als gesamt“kunstwerk“ präsentieren möchte – habe ich nun eine kleine sammelmappe, mit einer auswahl von 20 texten, aufgelegt.
Lese-Leine-Loseblattausgabe
Limitierte Auflage
Format ca. A6
Gedruckt auf handgeschöpftem Bütten (wie ja auch die Texte auf der Leine selbst)
Mapperl signiert


info zum buch
Es war mir ein großes persönliches Anliegen, diesen Roman zu schreiben.
Seit Jahren verfolge ich, wie alte Menschen besonders gerne etikettiert werden. Wie sie lediglich als konsumträchtige Masse wahrgenommen, ansonsten aber gerne in einen Eintopf geworfen werden, in welchem es fad und geistig minderbemittelt zugeht.
Es erscheint mir logisch, dass dadurch die Angst vor dem eigenen Alter enorm geschürt wird.
Ich habe in den letzen Jahren vermehrt mit alten Menschen zu tun. Bin regelmäßig in Senioren-, auch Pflegeheimen unterwegs. Und wie man von mir weiß, bin ich jemand, der Menschen gerne ansieht, sich gerne mit ihnen auseinandersetzt, sich nicht einfach mit einem Massebrei füttern lässt.
Und so sehe ich auch dort, wie die Leute versuchen, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen.
Und finde die gleichen Muster, die ich in allen Altersgruppen sehe.
Erkenne Machtstreben, Einsamkeit, Eitelkeit, Neid, aber auch Zuneigung und Liebe.
Und erotische Strömungen und Aktivität!
Ich weiß aus meinen Sachbüchern, das sexuelle Vermögen erlischt nicht automatisch durch das Alter. Sondern dort, wo es nicht sorglich gepflegt wird. Die Libido ist ein zartes Pflänzchen, das viel Pflege braucht.
Jetzt wo ich selber an der Tür zum Alter stehe, denke ich immer wieder: Wieso sollte sich mein Leben eigentlich in den nächsten zwanzig Jahren plötzlich umdrehen. Wieso sollte ich meine Selbstverantwortung abgeben wollen? Wieso sollte ich plötzlich Volksmusik hören wollen, wenn ich seit 50 Jahren Rockmusik bevorzuge. Wieso sollte ich plötzlich Heimatromane lesen, oder Deckerln sticken? Wieso sollte ich kein Interesse mehr an guter Lyrik haben? An Inhalten? Oder an schöner Wäsche?
Natürlich bringt auch mein Alter körperliche Veränderungen mit sich. Aber ändern sich deshalb auch meine Interessen? Selbstverständlich werde ich etwas verlangsamen, werde mehr Augenmerk auf meine körperlichen Befindlichkeiten legen müssen. Doch sollte ich nicht wirklich von schweren, bzw. persönlichkeits-verändernden Krankheiten betroffen werden, sehe ich diesem Vorgang äußerst gelassen entgegen. Ich denke, dass sich die Selbstverantwortung diesem Prozess einfach anpassen wird. Ich werde immer mehr Ballast abwerfen …
Die Lebenseinstellung wird unser Alter prägen, nicht das Alter unsere Lebenseinstellung.
Mit meinem Roman versuche ich, auf unterhaltsame Weise eine spannende Liebesgeschichte zu erzählen, die eigentlich altersunabhängig ist. Weil ihre Protagonisten mit den gleichen Unsicherheiten sich selbst und anderen gegenüber kämpfen, wie sie von der Pubertät an in zwischenmenschlichen Beziehungen auftreten.
Kein erhobener Zeigefinger, sondern Satire und Erotik, sollen dabei behilflich sein, diesen Grundsatz zu verfestigen und auf diese Art die Angst vor dem Alter zu verringern.
Ich wünsche gute Leseunterhaltung!
lange hats diesmal gedauert. über 3 jahre ist mein letzter roman schon fertig geschrieben. aber erst jetzt hat er den weg in die veröffentlichung gefunden.
ab montag lieferbar:
info zum buch
und ja, ich glaube, es wird mein letzter sein.
romaneschreiben blockiert mich zeitlich und gedanklich viel zu lange.
ich bin nicht mehr so jung, dass mir nicht leid um die zeit täte, die ich mit so viel anderen spannenden sachen verbringen kann.
aber jetzt freu ich mich noch einmal an diesem baby.
und – sag niemals nie …
Seit neuestem bin ich nicht mehr „Autorin“, sondern „Kleinkünstlerin“!
Und ich bin ein Nachwuchstalent!
Aber beginnen wir von vorne.
Eine tolle Urlaubswoche liegt hinter mir.
Nicht nur, dass ich in einem der schönsten Außenpools Österreichs bei strahlendem Sonnenschein meine Schwimmhäute zum wachsen brachte

gab es auch kulturelle Nahrung in unmittelbarer Nähe:
Das Künstlerdorf Neumarkt an der Raab.
In den Kursen der dortigen Sommerakademie unterrichten renommierte internationale Künstler, es gibt laufend Veranstaltungen und Ausstellungen und auch das Künstlerdorf an sich ist ein kulturelles Juwel.
In diesem tollen Ambiente und vor diesem künstlerisch interessierten Publikum durfte ich meine Lese-Leine präsentieren und an einem Jour-fix mit den Künstlern und Kursbesuchern teilnehmen. Ein Abend, der nicht nur anregende Diskussionen brachte, sondern an dem auch sehr viel gelacht wurde.
Und dann brachte diese Woche noch ein ganz besonderes Highlight für mich.
Ich trat erstmalig bei der Offenen Bühne Burgenland auf, die im 1775 erbauten Kreuzstadl des Dorfes gastierte. (Eigentlich war es ja so, dass ich aus diesem Grund überhaupt in diese Gegend kam, weil ich dabei meinen Auftritt hatte. Ein paar Urlaubstage anzuhängen, war nach einem Blick auf die Webseite des Hotels mit dem schicken Außenpool irgendwie Pflicht.)
Die Offene Bühne Burgenland, eine Initiative des Liedermachers Harald Pomper, hat es wirklich in sich. 5 Künstler unterschiedlichster Provenienz, die nach der Reihenfolge ihrer Anmeldung zusammengewürfelt werden, können in 2×10 Minuten auf der Bühne machen, was immer sie wollen.
Bei unserem Abend waren es 2 Text- und 2 Musikvorträge. Dazu präsentierte noch die Obfrau des Künstlerdorfes das Buch über dasselbige.
Der junge Mann, der vor mir auftrat, war der Hiphopper HIPA, der mich mit seinen berührenden Texten zu seinem „ältesten Fan“ machte. Ihr könnt euch aber sicher vorstellen, dass der Kontrast dem Publikum einiges abverlangte.
Der Musiker nach mir war ein noch jüngerer und der andere Textvortragende wieder näher im Alter an mir. Aber das Publikum war eines der besten der Welt und voll dabei.
Die Vorträge waren auch allesamt wirklich ganz große Klasse (auch meiner
), und die Stimmung unbeschreiblich.
Ich freue mich noch immer, dass ich das Glück hatte, bei diesem tollen Abend dabeigewesen zu sein und bin stolz auf meinen neuen Titel „Kleinkünstler“. Im November werde ich noch einmal mitmachen, dann gastiert die Offene Bühne Burgenland in der Cselley-Mühle.
Ich habe meine ersten 10 Minuten meinen „Männerlein“-Texten gewidmet und Gott sei Dank waren die anwesenden Herren allesamt mit gutem Humor gesegnet. Den zweiten Teil gestaltete ich mit der erotischen Poesie der etwas heftigeren Sorte aus meinem letzten Buch „Und steigt der Eros aus dem Weinberg“.
Ja, und ein paar Fotos habe ich euch natürlich auch mitgebracht …