Zahlenspielereien

Nach längerer Zeit beschäftigt mich wieder einmal etwas so sehr, dass ich darüber schreibe.
Täglich werden wir mit Zahlen gefüttert, die belegen sollen, wie notwendig der Lockdown ist, und auch seine Auswüchse wie das Massen-, Kinder- und Reintesten.
Der Inzidenzwert, oder wie der Typ heißt, ist viel zu hoch und rund 1200 positive Fälle, bei Massentestungen, also von von über 200.000 Tests am Tag, und bei durchschnittlich 1300 Genesenen am gleichen Tag, geben der Regierung die Handhabe, zu schließen, zu testen, Geld zu verschleudern, aber auf der anderen Seite die Wirtschaft an die Wand zu fahren.

Wenn dann Leute sagen, aber der Mensch ist wichtiger als die Wirtschaft, dann möchte ich gerne darauf hinweisen, dass dies nur so lange Berechtigung hat, als der Mensch der Wirtschaft dient. Die Wirtschaft sollte aber dem Menschen dienen und bildet deshalb eine wichtige Grundlage seiner Existenz. Und Existenzen werden im Augenblick so viele vernichtet, dass der Schaden für den Menschen enorm ist. Mit Sicherheit größer als der Schaden des Virus.

Mit den Zahlen wird also meiner Meinung nach Politik gemacht. Aber sie entbehren jeder Grundlage für die laufenden Maßnahmen.
Weil, wie man schon oft von Experten hörte oder zu lesen bekam, sie einfach keine Aussagekraft haben. Da würden wesentlich umfassendere Statistiken nötig sein.

Deshalb ist für mich eine einzige Zahl von Bedeutung. Das ist die Zahl der Spitalsbelegung.
Denn – ich kann mich genau erinnern, der Kanzler sagte voriges Jahr vor dem ersten Lockdown, es ginge darum, die Kapazitäten des Gesundheitswesens nicht an ihre Grenzen zu bringen.

Kennt jemand diese Zahl? Heute sind es sage und schreibe 1.331 Betten, die belegt sind – und das inklusive Intensivbetten!

spitalsbelegung"

intensivbelegung

 

Und hat schon jemand in den letzten Wochen diese Zahlen verfolgt? Sie sinken seit Wochen kontinuierlich.

Die Auslastung der Intensivbetten liegt derzeit bei 28,4 %. Die Auslastung der Normalbetten bei 18,5 %.

auslastungskurve

 

Und eines ist klar, mit dem Lockdown kann das nichts zu tun haben. Denn angeblich sind die Infektionen ja nach wie vor viel zu hoch!

Aber auch bei den Infektionen stimmt mir irgendetwas nie zusammen. Man muss sich vorstellen, es wurden bisher 11 Mio Tests durchgeführt. Die brachten in einem Jahr 430.000 bestätigte Fälle. Von denen sind 400.000 genesen. Und vom Rest weiß man nichts von der Schwere der Infektion. Wenn man allerdings das Aufkommen in den Spitälern heranzieht, sieht es nicht so krass aus, wie man uns weiszumachen versucht.

Die Zahlen der Toten können ebenfalls nicht einfach übernommen werden. Weil man daraus, was viele Experten – vor allem aus dem statistischen Bereich – kritisieren, nicht ableiten kann, wieviele Menschen tatsächlich an Corona gestorben sind. Sondern die infiziert Gestorbenen einfach als Corona-Tote gelistet werden.

Wenn man sich die Kurven an sich anschaut, dann sieht man ebenfalls, dass die Zahl der Infizierten täglich ziemlich stabil sind. Eben um die max. 1500. Daran hat der Lockdown nichts geändert, aber auch nicht die kurzzeitige Öffnung, oder die Demonstrationen und Skilift- oder Möbelhausstürmer.

Ich schließe daraus, dass der Lockdown offensichtlich gar nichts bringt. Auch die Massentesterei ist für Hugo. Denn die Zahlen gehen dadurch nicht herunter. Und das Gesundheitswesen ist weit entfernt von Überlastung. Noch einmal die Relation: Ca. 200.000 Tests, oder sogar mehr, täglich bringen 12-1500 positive Tests hervor. Von denen, wie man auch viel zu oft hört, etliche gar nicht richtig sind. Und nur zur Erinnerung, vor dem ersten Lockdown wurde nicht einmal ein Bruchteil getestet und es gab auch nicht wesentlich mehr Infizierte …

Die Spitalsauslastungen waren damals allerdings wesentlich höher, (was auch meiner Meinung nach einem Lockdown Berechtigung gab), dennoch wurde aufgesperrt und es passierte erst einmal einen Sommer lang fast gar nix.
Leider auch nicht in der Vorbereitung der Regierung darauf, dass eine zweite Welle kommen würde, was vom Kanzler bis zum Gesundheitsminister andauernd angedroht wurde.
Aber reagiert haben die Gutesten selber nicht darauf!

Dass wir nun weniger Belegung haben, könnte also auch darauf zurückzuführen sein, dass man die Krankheit in der Zwischenzeit besser behandeln kann.
Aber hat schon jemals jemand überhaupt etwas über Behandlung der Kranken gehört?

Deshalb – Würde man korrekter informieren und die Maßnahmen in ein richtiges Maß an tatsächlichen Schutzmaßnahmen lenken und nicht einfach ein- und zusperren, oder Strafen androhen (was noch nie jemanden geschützt hat), so müsste man die Wirtschaft keineswegs an die Wand fahren.
Einfach meine Gedanken zur Lage …

Und bevor wieder jemand kommt und meint, ich bin eine Coronaleugnerin, dem möchte ich gleich sagen: Nein, ich leugne keineswegs, dass Corona eine Heimsuchung ist und Krankheitssymptome entwickeln kann, die das Leben schwer beeinträchtigen können. Und ich wünsche niemandem auf der Welt, dass er sich dieses Elend einfängt.


Dennoch muss man die Kirche im Dorf lassen. Kranksein ist kein Besuch auf dem Ponyhof. Es gibt auch viele andere Krankheiten, die schlimme Verläufe nehmen und an deren Folgen die Patienten jahrelang leiden und dagegen kämpfen müssen. Die werden einfach vom Tisch gewischt und für die wurde noch nie etwas zugesperrt.

Die Belastung der Gesellschaft ist für mich einfach unverhältnismäßig. Und die Zahlen, die uns angeboten werden, bestätigen dies für mich eindeutig.

Bitte schützt euch! Das kann man und das ist die effizienteste Methode, mit dem Virus umzugehen. Wie bei jeder anderen Krankheit.

Und bitte lasst euch nicht mit Angst und mit schlecht oder nichtssagend aufbereiteten Daten auseinander manipulieren.

Und bitte bleibt gesund – und geistig wach!

 

Quellen: ORF – Tägliche Corona-Daten und AGES-Dashboard

 

Unfähigkeit, die uns ins Verderben führt

Immer wieder trifft man Entscheidungen und widerruft sie dann doch. Bei mir ist es die, dass ich zum Thema A nichts mehr schreiben wollte.
Doch wenn jetzt schon, dann wird es naturgemäß ein bissl länger …

Aber es trifft mich hart, zu lesen, wieviele meiner Freunde in den letzten Tagen „gekippt“ sind. Menschen, die bisher dem, was mit uns geschieht reflektierend und kritisch gegenüber gestanden sind. Die erkannt haben, dass etwas faul läuft im Staate Österreich und dass eine gefährliche Krankheit dafür verwendet wird, uns Sand in die Augen zu streuen. Sand in die Augen zu streuen darüber, dass die Unfähigkeit regiert und uns ins Verderben führt, nicht die Krankheit an sich.
Auf einmal gibt es keinerlei andere Perspektiven mehr, als das, was uns an Maßnahmen umgehängt wird. Fast alle sind dafür. Und wie gesagt, es trifft mich hart, dass dies auch auf Leute zutrifft, die ich in ihrer Denkfähigkeit bisher wesentlich höher eingeschätzt hatte und ich mich ihnen viel näher gefühlt hatte.

Da ich nun immer wieder auf die gleiche Argumentation treffe, nämlich „ja, sie müssen ja etwas tun und in ganz Europa machen sie es ebenso“ oder mir gesagt wird, „dagegen zu sein, ist zu wenig, hast du denn andere Vorschläge, wie man es anders machen könnte“, will ich darauf antworten mit:
Ja, ich habe andere Vorschläge. Hatte sie von Anfang an und werde mich davon auch nicht abbringen lassen, weil Viele etwas anderes sagen. Nicht das, was Viele sagen oder tun, ist die Wahrheit, oder gut und richtig, im Gegenteil. Und wer das nicht glaubt, der denke doch wirklich einmal ein paar Jährchen zurück, wieviele Leut da mir erhobener Hand herumgestanden sind und es war nicht die Wahrheit und Richtigkeit, die sie damit in die Welt gebracht haben.

Meine Denkweise kommt IMMER aus der Ecke der Menschlichkeit und des Miteinander, der Unterstützung und Hilfeleistung. Und da ist es selbstverständlich auch nicht möglich, die einen zugunsten der anderen zu opfern. Und diese Richtung kann bei mir nicht ausgehebelt werden, nur weil sich ein unbedarfter Bub an unserer Gemeinschaft ausprobiert.

Zuallererst hätte statt auf Angst- und Panikmache, auf richtige (!) Information und Prävention gesetzt werden müssen. Diese hätten mit der gleichen Vehemenz unter die Leute gebracht werden müssen, wie es mit Angst und Hetze passiert ist.
Angst zu machen ist die menschenverachtendste Handlung überhaupt.

Es hätte auf Unterstützung aufgebaut werden müssen und nicht auf Verbote. Dann hätten die Leute sich und ihre Problem ernst genommen gefühlt. Und wären nicht aufgrund dessen, dass ihnen von den Politikern noch dazu anderes vor Augen geführt wurde, was sie selber verlangten, in trotzige Opposition verfallen.

Es ist so, die Depperten sind zu jeder Zeit deppert, aber hier haben wir es mit einer großen Menge an Menschen zu tun, die einfach Angst haben un diese hätte man abholen und auf den richtigen Weg bringen müssen. Denn auch die, die man nun so gerne als Verleugner bezeichnet, tun dies doch nur aus Angst.
Verleugnung und Verdrängung ist ein höchst bekannter Faktor bei ängstlichen Menschen. Auch Partner, die betrogen werden, sehen das einfach oft nicht, weil sie es aus Angst vor dem Verlassenwerden nicht sehen wollen! Und viele der Ängstlichen wollen diese Gefahr nun auch nicht sehen und man treibt sie mit angstmachenden Szenarien nur weiter in ihre Verdrängungsmechanismen. Ich als mündiger Bürger wünsche mir von einer Regierung, dass sie mich in Krisenzeiten unterstützt, nicht, dass sie mich noch weiter in Konfusion und Abhängigkeit stürzt.

Und kann mir nun einer auch nur eine einzige unterstützende Maßnahme nennen, die gesetzt wurde?

Wer genau hinschaut sieht, dass ALLE Maßnahmen in der Öffentlichkeit nur ungenügend umgesetzt werden. Nicht aus mangelnder Eigenverantwortlichkeit, sondern weil die Welt so nicht funktioniert! Weil Eigenverantwortung nicht von anderen Verantwortung fordert! Das führt die Eigenverantwortung doch sofort ad absurdum. Und bringt nichts anderes als das Generieren von Sündenböcken und Vernaderern.
Und weil manche Anordnungen einfach so unlogisch sind, dass sich einem denkenden Menschen die Gehirnwindungen einkräuseln.

All diese Maßnahmen, die Grundrechte aushebeln
und uns der Menschwürde berauben,
oder auch die heißverteidigten Fetzerln,
haben in Europa nichts anderes gebracht,
als dass die Zahlen durch den Plafond krachen.


Also, liebe Leute, da läuft doch etwas in die falsche Richtung! Die Menschen müssen unterstützt werden in solchen Zeiten, nicht geschwächt und gegeneinander aufgebracht!

Ich z.B. kann und würde die Verantwortung für meine Gesundheit niemals in die Hände von Leuten legen, von denen ich weiß, dass der Großteil nicht einmal in der Lage ist, seine Papierln nicht auf der Straße wegzuwerfen.
Wie schon gesagt, die Depperten sind immer deppert und diese konnte man auch mit Verboten und Strafen nicht davon abhalten, die blödesten Sachen zu machen.
Und die, die man mit Angst bei der Stange halten wollte, haben die Weiterverbeitung nicht aufhalten können.

Eine Regierung, die ihre Maßnahmen auf ein solches Bevölkerungsgerüst aufbaut, in dem sie Schutzmaßnahmen für „die anderen“ einfordert, wo man wissen muss, dass ein Teil einfach geistig nicht dafür augerüstet ist, dem zu folgen, ist also schwer naiv oder stark berechnend auf andere Aspekte ausgerichtet.
Die verfügten Maßnahmen gingen locker und tänzelnd am erwünschten Erfolg vorbei.

In einer Gesellschaft, in der sich niemals jemand auch nur einen Deut um Alte, Kranke, Behinderte, Arme oder Armutsgefährdete und Minderheiten geschissen hat – und die auch von den Regierungen immer als Sud der Gesellschaft behandelt wurden – wird nun die Parole ausgegeben, dass wir zum Schutze genau dieser Leute den krausesten Bestimmungen folgen sollen, deren Unlogik noch dazu nicht mehr zu überbieten ist.

Aber wie zu Beginn angekündigt, ich will nicht nur „dagegen“ sein, ich habe sehr wohl andere Vorschläge:

Anordnungen, mit denen Risikogruppen tatsächlich geschützt werden, bzw. sich Risikogruppen selber schützen können, nicht umgekehrt!
Anordnungen , Informationen und Unterstützungen, die es allen Bürgern ermöglichen, Schutz für sich selbst in Anspruch zu nehmen. Nicht auf das Goodwill anderer angewiesen sind.
Dazu gehört z.B. für mich die Subvention von tatsächlich schützenden Masken. Ganz Europa trägt Fetzerln, die gar nichts nützen, denn wenn das Virus das ein anderer abgibt, in die eigene Richtung durchkann, dann kann es mit Sicherheit auch in die Richtung zu den anderen durch!
Dazu gehören für mich sehr wohl Verordnungen, die in öffentlichen Bereichen Abstandhaltung ermöglichen, gehören für mich Schutzvorrichtungen für bestimmte Beschäftigtengruppen.
Gehört für mich eine Begrenzung, bzw. Ausdünnung von Teilnehmern bei Großveranstaltungen.
Es gehören faktenbasierte Informationen und auch der Ansatz der Regierenden für ihre Maßnahmen veröffentlicht. Damit sich nicht jeder irgendetwas zusammenreimen kann oder muss.

Mir geht’s halt so, wenn ich einem Ansinnen folgen kann, die Logik dahinter erkennen kann, dann fällt es mir um einiges leichter, dieses mitzutragen, als einfach unter Strafandrohung zu gehorchen. Noch dazu wenn man miterlebt, dass sich die Anordnenden selber und deren Freunderln nicht daran halten.

Und vor allem gehören Maßnahmen her, die das Gesundheitswesen unterstützen, nicht – es schwächen. Ausbau der Kapazitäten, Einstellung und Schulung von Personal.

Wegsperren und zusperren ist für mich keine Lösung! Selbst wenn die Zahlen (welche auch immer) nun sinken sollten, so steigen sie doch während des Winters mit Sicherheit sofort wieder, wenn der Lockdown gelöst wird. Wie oft soll das so gehen?
Wenn man Angst um die Spitalskapazitäten hat, dann hätte man erstens mit anderen Maßnahmen ein Ansteigen mindern können und zweitens, wie vorher angeführt, dann wäre es doch die richtige Maßnahme, für ausreichende Kapazitäten zu sorgen.
Es war einen ganzen Sommer lang Zeit dafür!

Noch einmal: Ich meine, es ist hoch an der Zeit, sich den Sand aus den Augen zu reiben und zu erkennen, dass die Unfähigkeit regiert und uns ins Verderben führt, nicht die Krankheit an sich.
Bitte lasst euch wenigstens gedanklich nicht mitziehen!

Zum Abschluss persönliche Hinweise, damit sich einige nicht unnötig ereifern:
Ich halte mich an die Vorschriften, weil ich mich in einer Demokratie befinde und mich nicht über die Gemeinschaft stelle. Und NUR aus diesem Grund. Nicht weil mir irgendjemand das Hirn verpicken und mir einreden kann, dass diese richtig sind. Und niemals werdet ihr von mir Aufforderungen hören, dass ihr das oder das machen sollt.

An sich gilt für mich: Ich schütze mich, wo ich nur kann. Ich lebe mein Leben selbstverständlich nicht, wie es vorher war. Und ich hadere nicht damit, weil ich weiß, warum ich es so mache.
Wenn das zu wenig ist, dann gilt der Auspruch Kästners: Leben ist immer lebensgefährlich.

Danke, dass du bis hierher gelesen hast ?

 

Experten gibts für eh alles

Nun, ich bin keine Expertin, aber ich lese natürlich hin und wieder sogenannte Expertenmeinungen, bzw. Statements oder Empfehlungen irgendwelcher Institutionen.
Die widersprechen einander andauernd, also ziehe ich das für meine Meinung eigentlich dann nicht heran.
Ich schau mich einfach um.

 

Die Zahlen
Ich schaue auf die Zahlen, die veröffentlicht werden und kann darin keinerlei Aussagekraft entdecken. Es wird nichts differenziert und auch nichts in Relation gebracht. Wenn in Wien mit 2 Millionen Menschen plötzlich 100 Fälle auftreten (Infektionen, nicht Krankheitsfälle!), und für diese dann noch ein Cluster mit 60 Infizierten zuständig ist, dann kann ich den „Hotspot“ nicht erkennen. Es würde sicher anders auschauen, wenn bei mir im Ort mit ca. 2.500 Bewohnern 100 Fälle auftreten würden. Doch auch da wäre es wohl eher einem Cluster zuzuordnen, als dass sich die Leute im Supermarkt oder auf einer Parkbank angesteckt haben.

Weiters dann die Maßnahmen.
Ich möchte jetzt gar nicht von den strengen der ersten Wochen wieder anfangen, die teilweise sowas von krass und menschenverachtend waren, dass ich eben nicht mehr darüber diskutieren möchte. Weil es einfach nicht möglich ist.

Jetzt sind wir ja bei der Lockerung.
Wenn ich Facebook aufmache, sehe ich andauernd Bilder von irgendwelchen Zusammenkünften, wo nicht ein Fuzerl vom Einhalten von Abstand zu sehen ist – allen voran unsere Politiker und Prominenten. Aber ich lese auch bei etlichen „Freunden“ wie sehr sie für die Einhaltung der Maßnahmen sind, und natürlich für die Beibehaltung der Masken. Ihre Bilder zeigen aber dann ganz anderes. Für sie selber gilt das alles anscheinend nicht.

Masken.
Die Forderung nach Masken ist für mich sowieso das Kurioseste überhaupt.
Angeblich schützt die Maske in erster Linie die anderen. Und da treten natürlich dann alle gern als besonders verantwortungsbewusst auf, weil sie „die anderen“ schützen. Nur frage ich mich, wovor sie diese schützen. Sind die denn alle krank? Bei ca. 1.000 Erkrankten und meinetwegen nehmen wir noch die 18.000 positiv Getesteten dazu.
Wer aber nicht krank ist, kann logischerweise auch keinen anstecken, oder?

Und von denen die so ängstlich auf die Maske pochen, ist sicher keiner krank, denn würden die nur ein winziges Symptomerl entdecken, würden sie sofort auf “die anderen” vergessen und sich ihrer eigenen Infektion zuwenden. Und wenn sie verantwortungsvoll sind, nicht mehr unter die Leute gehen.
Ich also z.b. bin mit Sicherheit nicht krank und auch nicht infiziert. Woher ich das weiß?
Wo immer man etwas liest über Infizierte, so werden die einfach 2 Wochen nach Hause in Quarantäne geschickt. Die öffentlichen Personen tauchen nach ein paar Tagen wieder in der Öffentlichkeit auf und tun, als wäre nichts gewesen. Wahrscheinlich war ja auch nichts wirklich gefährliches.
Ich also war sozusagen 8 Wochen in Quarantäne, gehe nach wie vor nicht auf große Veranstaltungen und meide Orte, wo Gedränge zu erwarten ist. Ich achte auf Abstand, wo immer ich hingehe, schmuse niemanden ab und die Hygiene ist sowieso ein Bestandteil meines Lebens.

Also bitte, wozu soll jemand von mir eine Maske einfordern? Und wieso bin ich verantwortungslos, bzw. eine Lebensgefährderin?

Würde die Maske die Leut selber schützen, ok. Dann bin ich sofort dafür, sie zu tragen. Niemals werde ich jemandem raten, eine solche Maske nicht zu tragen. Übrigens auch nicht denen, die irgendwelche Fetzerl aus irgendwelchen Gründen tragen. Sowas würde ich mir nie anmaßen. Wenn einer will, soll er. Aber ich? Wieso maßen sich andere an, von mir eine zu verlangen?

Dann schau ich mir die Maskenträger an. Ich glaube, nicht einmal 10 % der Leute gehen mit den Masken richtig um. Die einen tragen sie am Hirn, die anderen am Kinn, die anderen wuzeln sie aus dem Hosensack. Von der Frische der Masken ganz zu schweigen.

Im Supermarkt sind es gerade die, die mir dann auf den Ar** gehen, im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie drängen sich an der Kasse nah an meine Rückseite. Abstandsregeln gelten für sie nicht, sie tragen ja ihre ganze Verantwortung als Maske … Nun gut, ich denke dann, sollen sie mir das Virus dann eben in den Hintern blasen, diese rücksichtsvollen um andere so sehr besorgten Personen. Was soll mir letztendlich geschehen, wenn mir einer da hinten das Virus durch seine Maske in den Rücken schleudert. Es wird mir wohl nicht über die Schulter kriechen.

Ja, aber nicht böse sein, die alle schützen weder sich selbst damit, und schon gar nicht „die anderen“.

Strenge Auflagen
werden propagiert. Für die Supermärkte, für die Hotels und ich weiß nicht, für wen noch.
Die Desinfektionsmittelspender bei den Supermärkten sind meistens leer. Grad dass vor dem Supermarkt manchmal ein Flaschl steht, um die Wagerl einzusprühen. Andere Maßnahmen kann ich nicht erkennen.

Hotels. Ich habe einiges in Hotels zu tun. Gut, in den Hotels ist es schon so, dass etwas mehr Aufwand betrieben wird, das gebe ich zu. Für die Betreiber geht es aber auch um ihr Geschäft.

Doch unter den Gästen gibt’s keinerlei erkennbare Änderung des Verhaltens. Die Desinfektionsmittelspender hängen ziemlich unbeachtet in den Anlagen herum. Auf den Liegen räkeln sich die Leut weiterhin nebeneinander, vornehmlich in den Räumen. Im Garten teilen sie sich eh auf …
Im Restaurant sitzt man sowieso an seinem Tisch und der Abstand ist sonst auch nicht geringer, wenn es ein einigermaßen komfortables Hotel ist. Das Personal trägt Gesichtsschilder. Am Buffet gibt es kein Brot, das wird vorgelegt, aber sonst kann man alles selbst holen.

Nun sehen wir dann auch noch die Bilder, wo sich Leute in Bädern, an Stränden, in Einkaufsstraßen oder sonstwo drängen. Wir hatten eine Demonstration mit geschätzten 50.000 Teilnehmern, usw.
Natürlich höre ich jetzt schon die meisten schreien: Weil die Leute eben so unvernünftig sind, wird die nächste Welle kommen.

Aha.
Aber müsste die nicht schon da sein? Auf jeden Fall müssten die Zahlen bei diesen Verhaltensformen der Gesellschaft ja schon ins Uferlose gestiegen sein. Denn das geht schon länger als 2 Wochen so!
Bitte, was brauche ich dafür Expertenmeinungen? Und Zahlen, die nicht aussagekräftig sind? Weil sie nichts über die Kranken aussagen, wie schwer die Krankheit auftritt.
Die Zahlen für in Spitälern und gar Intensivstationen behandelte Personen fallen aber ständig, oder sind zumindest stabil niedrig.

Nach wie vor sage ich, Maßnahmen ja, aber bitte die richtigen. Penetrantere Aufklärung dahingehend, dass die Leute auf ihre eigene Gesundheit achten und wie sie das tun können und Millardenfluss, um das Gesundheitswesen auf ähnliche kommende Fälle vorzubereiten.
Denn die Horrorzahlen erreichen uns vornehmlich aus Ländern, wo das Gesundheitswesen im Keller schimmelt. Und sind deshalb für mich nicht zum Vergleich heranziehbar.

Wenn jemand nicht erkennen will, dass es hier um Angst geht und sonst um gar nichts – wobei ich auch nicht mehr über die Hintergründe diskutieren will, warum diese Angst auch noch geschürt wird, auch das ist fruchtlos – dem kann ich leider nicht helfen. Der muss sich halt weiter fürchten, anstatt seine Energie für seine Gesundheit und ein intaktes Immunsystem zu verwenden.

Und wenn jemand glaubt, aus diesen Zeilen herauslesen zu müssen, dass ich Corona nicht für gefährlich halte, was sehr wohl einen besonderen Umgang miteinander einfordert, oder mir die Erkrankten oder Toten egal sind, dann kann ich ihm leider auch nicht helfen.
Ich sage nur: so ist es absolut nicht! Ich lasse mich nur nicht gern vor irgendjemandes Denkwägelchen spannen.