frei bin ich immer
doch nicht jeden tag
kann ich die freiheit spüren
aber heute
tanze ich
in der morgensonne
auf der lichtung
meines lebens
und gebe
mein lachen
dem echo der welt
frei bin ich immer
doch nicht jeden tag
kann ich die freiheit spüren
aber heute
tanze ich
in der morgensonne
auf der lichtung
meines lebens
und gebe
mein lachen
dem echo der welt
die sonne meines lebens
dreht sich um mich
sie gibt mir wärme
sie gibt mir licht
sie küsst mich
am morgen wach
und glüht mich
am abend in deine arme
ich lehne mich
an den morgen
zärtlich
küsst er mir
die nächtlichen schatten
von den augen
und schiebt mich
sanft in den tag
lege ich dankbarkeit
in deinen schoß
hebe das gesicht
zu deinem atem
beuge das knie
vor dem wunder
meines lebens.
meinen fußstapfen
auf deinem boden
folge ich in die weite
der gedanken
die sich nähren
von dem grün
das du in meine augen streust
von blicken in die freiheit
von den düften der reben
die aus satter furche steigen
vom jubilieren
das über das land weht
vom streicheln des windes
auf meinem gesicht
der ein jauchzen
von meinen lippen holt
fest ist mein schritt
so fest wie der weg
den du
vor mich legst
wenn ich die tage reime
schreibe ich ein gedicht
von der liebe die mich umgibt
von der luft
die mir den atem schenkt
der schönheit
die mir ins auge fließt
von der umarmung
mit der mich mein leben umfängt
der freude
die meine gedanken hüpfen lässt
und mein gesicht
mit einem lächeln schmückt
von der liebe
die mir auch die augen dafür öffnet
um mir menschen zu zeigen
in ihrer not
mir tränen gibt
und gedanken der sorge
und meinem tun
den sinn des lebens erklärt
genuss pur
mein gang durch die rieden
in die weiten
zwischen den reben
glühen malven
wogende meere
aus margariten
gesäumt von rainen
in wilder pracht
der wind
streicht blaugrüne wellen
über das korn
glitzernd am horizont
der see
getupft von weißen segeln
ich berausche mich
am duft
des blühenden weines
gehen.
lassen.
gehen
lassen
die wege der anstrengung
ver
lassen
von den gedanken
ab
lassen
verpflichtungen
los
lassen
auf menschen
ein
lassen
das leben
frei
lassen
gehen.
lassen.
in die freude
singe ich mein lied des atems
töne der herzlust
nach partituren des glücks
strömen aus meinem mund
in die weite des äthers
verbinden sich dort
mit dem jauchzen der natur
das jubilieren der vögel
summen der insekten
zirpen der grillen
und auch der flügelschlag
der schmetterlinge
antworten mir
und gemeinsam
bringen wir gott und der welt
ein ständchen der dankbarkeit dar
