still liegt der see
meiner liebe
meine worte verhallten ohne echo
in den schluchten des lebens
die gipfel meiner lust verglühen
in der sinkenden abendsonne
das glück schweigt
doch warm ist die quelle die
die stille flutet
© evelyne w.
still liegt der see
meiner liebe
meine worte verhallten ohne echo
in den schluchten des lebens
die gipfel meiner lust verglühen
in der sinkenden abendsonne
das glück schweigt
doch warm ist die quelle die
die stille flutet
© evelyne w.
Und hier der Klappentext zu meinem neuen Lieblingsbuch 
Evelyne Weissenbach
Und steigt der Eros aus dem Weinberg
Erotisches(+)Burgenland
ab 15.5.2013 im hs-LiteraturverlaG
Nun, dann wollen wir doch auch ein bisschen in das neue Buch hineinschauen.
Hier die Seite 5 und das Gedicht, das ihm den Namen gab:

Text © evelyne w.
Bild © Heinz Spicka
der lieben versspielerin zum Gewinn meines neuen Buches!
Liebe Diana,
ich freue mich deshalb so sehr, weil du ja auch wirklich ein oft und gern gern gesehener Gast hier bist. Nicht einfach zufällig oder hergelockt vorbeikamst.
Und mir auf diesem Wege zur – auch kritischen! – Freundin geworden bist.
Dafür danke ich dir und wie ich meine Exemplare bekomme, schicke ich dir mit Freuden deines.
Ganz herzlichen Gruß
deine lintschi
* * * * *
Und zur Information: der Text „der eros im weinberg“ ist auf Seite 65 zu finden, mit diesem, wie ich finde, wunderschönen Aquarell von Heinz Spicka.
Es wurden 17 (!) Antworten geschickt und da es auch ein Gedicht "und aus dem weinberg steigt der eros" auf Seite 5 gibt, habe ich die beiden Damen, die mir das als Antwort gegeben haben, ebenfalls in den Hut geworfen.
Ich danke Euch sehr herzlich! 17 Antworten … 
es ist der tag
der das glück
in seinem lichte
hält
ihm buntheit
in den blick
des lächelns legt
es ist die nacht
die ihren traum
in das
erwachen streut
und glück
dem tag in
seine wiege legt
© evelyne w.
ich ziehe meine wolkenschuhe an
und laufe über den himmel
steppe damit auf eisbergen
ein heißes schubidu
ziehe die samthandschuhe an
und fass mich bei den händen
tanz‘ ringelreihen um dein herz
schubidududu
zuletzt setze ich die brille auf
aus sonne und ich strahle
in dein buntes augentreiben
schubidudu dideldidei
© evelyne w.
zuerst war ich ein wenig bestürzt. als du mich in die mitte der tanzfläche zogst, einen schritt von mir zurücktratest und mich den augen aller so ganz allein preisgabst. dein blick fixiert am horizont hinter der rose in meinem haar. und deine starken arme fest an die hosennaht gesenkt. doch dann brandete applaus auf. unter dem ansteigenden stakkato deiner tritte bebte der boden. ein heißes schnauben drängte mir sand in die augen. mit einem einzigen ruck schwangst meine röcke du, warfst meine beine dieser ungezähmten kraft entgegen. locktest die wut der gier auf meine spur, mich zu ergeben dem strom des blutes.
© evelyne w.
in den wimpern
des morgens
glänzt das lied
das die nacht
uns sang
© evelyne w.
ein sonnenstrahl
zärtelt mir
ein sehnen
nach wärme
die im moment
mein inneres nur strömt
nach blütenaugen
die sich auf nacktheit räkeln
nach wisperndem versprechen
aus dem umarmung steigt
und die gewissheit wächst
es lenzt!
© evelyne w.

der frühling
trägt ein seltsames gewand
in diesem jahr
nicht unter weißen
blütendecken
räkelt sich sein leib
die schneedecke
ist es
die seine nacktheit
hüllt in sehnendes
verharren
und doch
es ist nur draußen so
hier drinnen ist es warm
und blüht
die liebe
die das herbsterleben
uns
auch im frühling
schenkt
© evelyne w.