nach dem regen

 

ein wildes treiben zwischen den zeilen glanztriefenden weines. der salbei drängt sich mit violettem strahl an der kamille zarten leib. die malve schmiedet ihre ränke über das taumeln des weißen klees. es wogt der busen aufgeschossener jugend unter dem schwülen fordern ungestümer luft. benässt und trunken bettet die dunkle flur sich unter das feuchte spiel.

© evelyne w.

nach dem regen - audio

 

6 Gedanken zu „nach dem regen“

    1. ach, ich lebe einfach in so einer gegend. ich nannte das mal: „es steigt der eros aus dem weinberg“ und werde wohl den ganzen zyklus (und mein nächstes buch 😉 )so nennen …
      ich freue mich sehr, wenn es auch genauso ankommt!
      danke, liebe!
      lg lintschi

  1. Ich schließe mich ganz den Worten von versspielerin an. Wie Du die Farben unserer wunderbaren Natur in knisternde Erotik verschmelzen lässt, ist einfach wunderbar.
    Liebe Grüße
    Fini

    1. liebe fini,
      danke! ich finde, das ist eine große herausforderung. ich sehe dieses gegend so und möchte sie auch gerne so herüberbringen ….

      danke und lg
      lintschi

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